Für ein einziges Lächeln

Für ein einziges Lächeln
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: www.kate-dakota.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781519701152
Der Musikmanager Ruben ist nach einer herben Enttäuschung der Überzeugung, dass eine feste Beziehung für ihn nicht mehr in Frage kommt. Eines Tages hört er durch Zufall in einer Kirche eine junge Frau singen. Er ist von ihrer Stimme begeistert und möchte ihr zu einer Gesangskarriere verhelfen. Das erweist sich als eine große Herausforderung, denn Summer lebt in einer Welt, die mit der des Showbusiness’ nur schwer zu vereinbaren wäre. Doch davon will sich Ruben nicht abschrecken lassen. Er sucht die Nähe der hübschen, aber unnahbaren Frau, die ihn immer mehr fasziniert. Schon bald gesteht er sich ein, dass sein Interesse an ihr weit über die berufliche Ebene hinausgeht. Aber Summer trägt schwer an Ereignissen aus ihrer Vergangenheit. Ruben setzt alles daran, ihr Vertrauen zu gewinnen und die dunklen Schatten zu vertreiben. Wird es ihm gelingen?
Leseprobe online lesen
Leseprobe herunterladen
Jetzt das Buch bei Amazon kaufen.
Jetzt das Buch bei Amazon Kindle kaufen.

Leseprobe

»Summer, was soll denn das? Sie benehmen sich wirklich kindisch. Kommen Sie da runter!« Ruben hätte sich gerne selbst gesehen, wie er in den erstaunlicherweise viel zu großen Gummistiefeln von Isaac Beiler inmitten eines halben Dutzends blökender Kühe stand und sich den Hals verrenkte. Weil er hoffte, einen Blick auf die Frau erhaschen zu können, die sich auf dem Heuboden über ihm versteckte. Und natürlich hatte sie auch nicht vergessen, die Leiter hochzuziehen. Offensichtlicher ging es nun wirklich nicht, dass Summer nichts mit ihm zu tun haben wollte.

Und was machte er? Statt, dass er ihre Ablehnung endgültig akzeptierte, machte er sich zum Volldeppen. Seine Geschwister hätten ihre wahre Freude daran gehabt.

Was hat Isaac gesagt? Sie ist auch durch den Wind? Mmh, das scheint wirklich so zu sein, sonst macht diese lächerliche Vorstellung hier doch gar keinen Sinn, oder?

»Kommen Sie schon, Summer!«, versuchte er es noch mal mit zuckersüßer Stimme, hatte aber bereits eine Ahnung, dass er damit nicht weiterkommen würde. Was auch so war. Es blieb mucksmäuschenstill auf dem Heuboden, und es war auch nicht abzusehen, ob sich das jemals ändern würde.

»Na warte, Fräulein!«, murmelte Ruben. Er sah sich um. Der Heuboden befand sich in etwa vier Meter Höhe. Sich an einem der glatten Holzpfeiler, die ihn stützten, hochzuhangeln, würde ein Ding der Unmöglichkeit sein. Wenn es ihm aber gelingen würde, auf den Rücken einer Kuh zu steigen, dann könnte er eventuell die Kante des Heubodens zu packen bekommen und sich dann hochschwingen. Einfach wäre das bestimmt nicht, aber vielleicht würden sich die vielen Workouts der letzten Monate ja bezahlt machen. Doch bevor er der Lady auf dem Heuboden gegenübertreten konnte, musste er zunächst mal eine der braun-weiß gescheckten Damen hier unten davon überzeugen, dass er ihre Hilfe benötigte.

Leider gelang es ihm nicht, sein Anliegen überzeugend zu vermitteln, denn gleich mehrere Anläufe, einen der breiten Rücken zu erobern, scheiterten erbärmlich. Er hatte in den großen Gummistiefeln einfach nicht den Halt, den er für eine solche Aktion benötigte. Wieso musste ein verhältnismäßig kleiner Mann wie Isaac Beiler auch derart große Füße haben? Es war zum Verzweifeln. So, als wenn sich die ganze Welt gegen ihn verschworen hätte. Doch nicht mit ihm! Aufgeben war für einen Prescott einfach keine Option. Zumindest nicht, ohne wirklich alles versucht zu haben.

Ruben rieb sich die Hände an seiner Hose ab, schaute sich eine der Kühe aus und nahm erneut Anlauf, als er plötzlich über sich etwas Weißes aufblitzen sah. Es war Summers Haube, die sich immer weiter in sein Blickfeld schob, bis das Gesicht darunter sichtbar wurde.

»Um Gottes willen, was machen Sie denn da?«, wisperte sie. »Die Kühe haben Ihnen doch nichts getan.«

»Und ich habe dir nichts getan, herrje!«, schimpfte Ruben lautstark und fiel wie selbstverständlich in die vertraute Anrede. »Jedenfalls noch nicht. Denn ich hätte wirklich große Lust, dich übers Knie zu legen.«

Summer sah ihn verängstigt an, und Ruben raufte sich die Haare. Sie machte ihn wahnsinnig, aber er musste sich zusammenreißen. Um ihrer beider willen. »Schon gut, Summer!«, beruhigte er sie. »Du hast nichts vor mir zu befürchten. Aber könntest du bitte die Leiter herunterlassen, damit wir reden können? In Ruhe?«

Sie starrte ihn eine gefühlte Ewigkeit an, dann zog sie ihren Kopf zurück, und Ruben dachte schon, er würde doch noch den Stunt auf der Kuh wagen müssen, als sie die Leiter über die Kante schob und zu ihm herunterließ. Er seufzte erleichtert auf.

Bewertung: 0.0 von 5 (0 Bewertung)
Sending
Seitenaufrufe: 132 mal Aufgerufen Am 14. Dezember 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Happy End, Herzschmerz, Humor, Liebe, Liebesroman, Romantik, Sehnsucht
Kommentare zum Buch Buch melden / Problem klären
Das Werk einschließlich aller Inhalte ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion (auch auszugsweise) in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder anderes Verfahren) sowie die Einspeicherung, Verarbeitung, Vervielfältigung und Verbreitung mit Hilfe elektronischer Systeme jeglicher Art, gesamt oder auszugsweise, ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des oben genannten Autors bzw. der Autoren untersagt. Alle Übersetzungsrechte vorbehalten.

Diese Bücher könnten Dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.