Flug der Feder

Flug der Feder
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Fantasy
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783000463785
Lass dich entführen in eine andere Welt, in eine andere Zeit, um zurückzukehren ins Jetzt und Hier… Diese wunderschöne Geschichte trifft mitten ins Herz. Es ist die Geschichte des Indianerjungen "Feder", der ein behütetes Leben führt, aber von Schicksalsschlägen nicht verschont bleibt. Dennoch bleibt sein Herz rein und ist stets voller Liebe. Seine Bestimmung aber erfährt er erst nach seinem Tod und kommt dieser viele tausend Jahre lang nach. Bis er eines Tages beschließt, wieder geboren zu werden... und zwar als Frau! Denn endlich möchte er Wünsche und Sehnsüchte erfüllen, die bislang ungestillt waren. Wird er es schaffen, endlich ein voll erfülltes Leben zu führen? Mitreißend und packend von Anfang bis Ende!
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Leseprobe

Vorwort

Vor vielen tausend Jahren…

Mein erstes Leben auf dieser Welt.

Nanu?

Es ist dunkel, kalt, feucht. Gedanken? Keine! Ich grabe und grabe, bei Tag und bei Nacht, ohne deren Unterschied überhaupt wahrzunehmen, ohne zu wissen, warum. Rückblickend muss ich sagen, dass ich vermute, dass Regenwürmer gar kein Hirn haben. Aber jeder fängt mal klein an.

Immer wieder ging ich zurück, denn man ist ja von Natur aus lernbegierig. Aber ich möchte dich nun nicht damit langweilen, in welchen Gestalten und wie oft, da gibt es nämlich  nicht allzu viel  zu erzählen, außer dass ich dazulernte, Fehler machte, immer wieder lebte, immer wieder starb und mich nach Möglichkeit weiterentwickelte, was wohl jedermanns Bestreben ist.

Eigentlich erzählen möchte ich von einem Leben voller Wunder, na ja, alles Leben ist ein Wunder, aber das Leben, das ich einst leben durfte, war voller Wunder, die heutzutage fast vergessen sind und damals für uns so selbstverständlich  waren.

Ich will dich entführen in eine andere Welt, in eine andere Zeit und dich daran erinnern, wie wertvoll, wie wunderbar, einzigartig und besonders du bist.

Dich an deine Ziele erinnern, an deine Träume und Wünsche, daran dass dir alle Möglichkeiten offen stehen und du viel mehr Kraft in dir hast, als du wahrhaben willst.

Jeder Tag ist ein Geschenk.

Kapitel 1

„Es war kurz vor Tagesanbruch, als er die Augen öffnete. Er hörte die ersten Vögel des Tages zwitschern, den leisen Wind, der das Laub sanft zum Rascheln brachte. Das ruhige Rauschen des Flusses. Leise erhob er sich, dennoch öffnete sie die Augen.

“Schlaf weiter, Liebes.” Zärtlich streichelte er über ihren gewölbten Leib, nicht mehr lange… Wie wunderschön sie war.

Sie lächelten einander zu, voller Liebe und Zärtlichkeit und voll des Glücks und der Erfüllung, die wohl nur werdenden Eltern zuteilwird. Er gab ihr einen sanften Kuss. “Bis später.”

Dann erhob er sich endgültig, verließ die Hütte und begab sich zum Treffpunkt.

Vier der neun Jäger warteten bereits, er war der fünfte. Sicher würden die anderen auch gleich kommen. Sie unterhielten sich leise über das Wetter und was sie heute wohl für den Stamm zu essen nach Hause bringen würden, während die Anderen nach und nach eintrafen.

“He Adler,” es war sein Freund Großer Baum, der mal wieder als letztes aus dem Bett gefallen war, “wetten, dass ich dich auch heute wieder schlage?”

Adler lachte. “Das werden wir sehen, ich hab so das Gefühl, dass ich heute mehr Glück habe.”

Sie drückten sich kurz.

“Los geht´s, wir wollen ja hier keine Wurzeln schlagen”.

“Ja ja, als Letzter kommen und es dann eilig haben!“ Adler schmunzelte.

Er hängte seinen Bogen um und ergriff seinen Speer. Die Jäger verstreuten sich, gingen auf Beutezug, blieben jedoch einander in einer Entfernung, wo sie den anderen notfalls rufen hören konnten. Adler sah Großer Baum nach, wie sich seine riesige Gestalt entfernte, breit wie ein Baum, muskelbepackt. Er trug seinen Namen zu Recht.

Adler selbst war eher mittelgroß und schmaler, doch auch kräftig, sehnig, sehr ausdauernd. Er hatte die Gabe, Geräusche viel eher wahrzunehmen als die anderen, er sah Dinge, bevor andere sie sahen und er war schnell. Seine rote Haut glänzte in der Sonne, die mittlerweile aufgegangen war und sein schwarzes Haar, das ihm bis über die Schultern fiel, band er nun zusammen, es würde wieder ein heißer Tag werden.

Aufmerksam beschritt er den Busch. Dichtes Geäst und Blätter streiften seine Haut. Dennoch verursachte er kaum ein Geräusch. Er liebte den Dschungel und er liebte die einsame Jagd. Am Abend freute er sich dann aufs Nachhause kommen, wenn die Frauen Schüsseln mit Maisbrei vorbereitet hatten, frische Früchte parat lagen und das Lagerfeuer loderte, um das sich dann der ganze Stamm versammeln würde zum Essen, zum Erzählen, zum Singen, zum Tanzen.

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Seitenaufrufe: 154 mal Aufgerufen Am 25. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Feder, Indianer, Liebe, Reinkarnation, Wiedergeburt
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