Exesora

Exesora
Preis: 3,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Science-Fiction
Webseite: www.vordano.de
Erhältlich: Als E-Book
Dass sich Außerirdische auf der Erde herumtreiben, ist für David nicht wirklich eine Überraschung. Genauso wenig die Tatsache, dass die Frau, in die er sich verliebt, paranormale Fähigkeiten besitzt. Die Erkenntnis jedoch, mit den Aliens auf geheimnisvolle Weise verbunden zu sein, jagt ihm eine Heidenangst ein. Zu Recht, denn als die Exesora auf ihn aufmerksam werden, beginnt ein Kampf um das Überleben der Menschheit.
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Leseprobe

1. Der Anruf

David Martinez fuhr erschrocken hoch, als ihn ein lautes, schrilles Geräusch aus seinem Schlaf riss. Er brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass es das Läuten des Telefons war. Mit einem leisen Stöhnen ließ er sich zurückfallen, griff nach seinem Zudeck und zog ihn über seinen Kopf – doch das änderte nichts an dem nervtötenden Gebimmel. Dafür lugten nun seine Füße unter der Bettdecke hervor, denn mit seinen 1,87 Metern waren die meisten Hotelbettdecken zu kurz für ihn.

Einige Sekunden lang hegte David die Hoffnung, dass der Anrufer aufgeben würde, wenn er lange genug wartete und sich nicht rührte, doch das Telefon klingelte erbarmungslos weiter. Schließlich seufzte er und tastete mit geschlossenen Augen nach dem Apparat auf dem Nachttisch. Er nahm den Hörer ab, drückte ihn gegen sein Ohr und brummte:

„Ja?“

„Hallo David.“

„Dad!?“

David war nicht begeistert.

„Habe ich dich etwa geweckt?“

Statt seinem Vater zu antworten, rieb sich David den Schlaf aus den Augen und blinzelte zum Radiowecker. Es war gerade einmal sechs Uhr! Frustriert strich er sich durch seine dunklen Haare. Er hatte den Abend mit seinem Freund Tim verbracht, den er vom Studium her kannte, und war erst um zwei Uhr ins Bett gekommen.

Tim hatte kurz nach Beendigung des Studiums geheiratet und war seiner Frau nach Colorado gefolgt. In einen kleinen, unspektakulären Ort, etliche Kilometer von Denver entfernt. Vor einer Woche hatte er David angerufen, weil er auf dem Speicher seiner Schwiegereltern ein altes Gemälde gefunden hatte, und ihn gebeten, den Wert des Bildes zu schätzen. David war dieser Bitte nur zu gerne nachgekommen, denn seit er als Zwölfjähriger bei einem Museumsbesuch über einige atemberaubende Landschaftsgemälde aus dem 17. Jahrhundert gestolpert war, hatte ihn die Faszination für diese Kunstwerke nicht mehr losgelassen. Selbst der Spott seiner damaligen Klassenkameraden hatte nichts daran ändern können. Die Suche nach alten Bildern war zu seinem Hobby geworden und mittlerweile hatte David sich ein beträchtliches Wissen auf diesem Gebiet angeeignet.

„David?“

„Was willst du, Dad?“

„Dich um einen Gefallen bitten.“

„Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?“

Davids Müdigkeit war verflogen und er setzte sich genervt auf.

„Ich habe über ein Jahr lang nichts von dir gehört und jetzt rufst du mich an, damit ich etwas für dich tue?“

Dieses Mal war es Leon, der nicht sofort antwortete, sondern zuerst einmal tief einatmete und danach die Luft langsam wieder ausstieß.

„Hör zu, Junge … ich weiß, dass ich mich lange nicht gemeldet habe und es tut mir leid.“

„Ja, diesen Spruch kenne ich schon! Es tut dir immer leid. Auch, dass ich ohne Vater aufwachsen musste und …“

„Das stimmt nicht ganz“, unterbrach Leon ihn. „Ich habe in deinen Ferien immer etwas mit dir unternommen.“

„Ja, in den Ferien und das letzte Mal, als ich fünfzehn war. Ich bin mir nicht sicher, ob du es mitbekommen hast, aber mittlerweile bin ich neunundzwanzig! Meine Vorstellung von einem heilen Familienleben sieht anders aus. Wenn Elia nicht gewesen wäre, dann …“

„Du weißt genau, warum ich euch alleine gelassen habe, David!“

„Nicht wirklich, Dad. Ich weiß nur, dass du uns verlassen hast, weil du irgendwelche Wesen jagst, die angeblich die Menschheit bedrohen. Den Rest wolltest du mir erzählen, als ich zwanzig wurde. Aber bis heute hast du dich erfolgreich davor gedrückt.“

„Auf Wunsch deiner Mutter, das weißt du genau. Sie möchte, dass du ein normales Leben führst und ich dich nicht mit in meine Jagd hineinziehe.“

„Ja, ja“, antwortete David und rutschte etwas höher, damit er sich mit seinem Rücken gegen die Wand am Kopfende des Bettes lehnen konnte. Er wusste, dass es keinen Zweck hatte, mit seinem Vater über dieses Thema zu sprechen. Schon gar nicht jetzt und am Telefon. „Ich hoffe, du hast einen guten Grund, dich nach so langer Zeit bei mir zu melden und mich um einen Gefallen zu bitten.“

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Seitenaufrufe: 58 mal Aufgerufen Am 15. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Aliens, Außerirdische, Freundschaft, Liebe, Vertrauen
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