Elementals – Gefangenes Wasser

Elementals – Gefangenes Wasser
Preis: 4,99 €
Autor:
Genre: Erotik
Webseite: www.sm-buecher.com
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783945076262
Elementals - Gefangenes Wasser - Samantha flüchtet vor ihrem Stiefvater von St. Petersburg nach Berlin, wo sie ihr Physikstudium aufnimmt. Doch ihr Stiefvater ist ein einflussreicher russischer Minister, der den Posten des Botschafters in Berlin bekommt. Als sie eines Tages mit ihren Eigenschaften als Wasser-Elemental ihren Stiefvater auf einer Eisfläche ausrutschen lässt, bemerkt sie, dass ein Jäger unter den Bodyguards ist. Jäger sind in dieser Gesellschaft weitestgehend unbekannt, da nur einige hohe Politiker von der Existenz der Elementals Kenntnis haben. Doch die Jäger sind die einzigen, die wissen, wie man ein Elemental ausschaltet und sie sind speziell zu diesem Zweck ausgebildet. Schnell als ihr lieb ist, macht Samantha die Bekanntschaft des Jägers und bemerkt verwirrt, dass er gar kein Monster ist, wie sie geglaubt hat. Ganz im Gegenteil Dimitri ist der erste Mann, der sich ihr entgegensetzt und ihr Grenzen zeigt. Mit seiner dominant-sadistischen Art kommen die beiden sich schnell näher, aber er arbeitet für ihren Stiefvater, der sie unbedingt in seiner Gewalt haben möchte.
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Leseprobe

Neugierig schlenderte sie näher, um zu sehen, was los war, als sie Rauch über dem Haus aufsteigen sah. Angst ergriff ihr Herz und sie betete, dass Katrin nichts damit zu tun hatte. Es gab so viele unschuldige Personen in diesem Gebäude, schoss es ihr durch den Kopf. Sie sah dem Qualm zu und überlegte, wie sie ungesehen in die Botschaft kam. Als Wasserelemental konnte sie das Feuer löschen, dummerweise durfte sie keiner bemerken.

„Du bist leichtsinnig“, hörte sie eine tiefe Stimme mit russischem Akzent an ihrem Ohr, gleichzeitig legte sich ein Arm um sie.

Erschrocken drehte sie den Kopf ein wenig und sah direkt in die Augen des Jägers. Ihr Herzschlag setzte eine Sekunde lang aus, ehe er losraste. Der Arm um ihre Taille drückte sie gegen eine muskulöse Brust und sein Atem kitzelte ihren Nacken.

„Lass mich los Jäger, hiermit hab ich nichts zu tun“, zischte sie leise.

Ein raues Lachen war die Antwort, doch er hielt sie immer noch fest an sich gepresst. So einfach würde er sie nicht gehen lassen.

„Es ist klar, dass du damit nichts zu tun hast. Dein Element ist das Wasser, wie du gestern überzeugend demonstrieren musstest“, stimmte er ihr zu.

Mit der freien Hand strich er ihr Haar zur Seite, bog ihren Kopf nach links, dann gab er ihr einen flüchtigen Kuss auf den Hals. Von ihren Gefühlen überwältigt schloss Sam die Augen, irgendwas ging von diesem Mann aus, was sie nicht einordnen konnte. Sie sollte sich so schnell, wie möglich befreien, aber ihr Körper weigerte sich, Befehle entgegen zu nehmen.

Dimitri atmete ihren erregenden Duft ein, während er ihren Hals küsste. Ihm war klar, dass er die Finger von ihr lassen müsste, doch so stark war er nicht. Diese Frau wirkte auf ihn, wie Alkohol auf einen Alkoholiker. Noch einmal küsste er sie leicht auf die heftig pulsierende Ader und sog den verführerischen Geruch ein, dann zwang er sich den Kopf zu heben.

„Ich muss in das Gebäude Jäger“, flüsterte sie, als er sie freigab.

Verwirrt sah er sie an, mit allem hätte er gerechnet, nur nicht damit, dass sie in das brennende Haus wollte. Misstrauisch packte er sie an beiden Schultern, drehte sie um und sah ihr in die Augen.

Ihre Iris war fast weiß und tausend Eiskristalle tanzten darin, aber sie hielt seinem Blick stand.

„Bitte, ich kann diese Menschen dort retten. Bis die Feuerwehr hier ist, könnte es zu spät sein“, bat sie eindringlich.

Verständnislos schüttelte er den Kopf, so viel Selbstlosigkeit hatte er nicht erwartet. Außerdem war niemand mehr in dem Gebäude, dafür hatte er selbst gesorgt.

„Es ist keiner mehr da drin“, antwortete er ihr erstaunt.

Seine Augen bohrten sich in ihre und es dauerte eine kleine Weile, ehe seine Worte in ihr Bewusstsein sickerten. Erleichtert atmete sie aus und die Anspannung fiel von ihr, aber seine bernsteinfarbenen Augen hielten sie immer noch gefangen. Wie in Zeitlupe zog er sie an sich, dann senkte er seine Lippen auf ihre. Es war wie ein Stromstoß, der durch ihren Körper jagte, als er sacht mit der Zungenspitze über ihre Mundwinkel leckte. Leise aufstöhnend öffnete sie die Lippen, was er augenblicklich ausnutzte. Seine Zunge fuhr in ihren Mund, erforschte die geraden Zähne, nahm ihren Geschmack auf und gab ihr das Gefühl zu zerfließen.

Fast schon brutal beendete er den Kuss, gab ihr einen leichten Stoß und nickte mit dem Kopf in Richtung der Menschenmenge.

„Geh sofort“, zischte er.

Völlig aus der Bahn geworfen, stolperte Sam ein paar Schritte von ihm weg, dann drehte sie sich noch einmal um. Die ganze Situation war so bizarr, sie verstand die Welt nicht mehr. Anstatt zu fliehen, stand sie, wie angewachsen und sah diesen Jäger an, der den Auftrag hatte sie zu fangen. Das musste ihr keiner erklären, denn es gab nur den einen Grund, warum er im Gefolge von Martin Kusnezov war.

Endlich löste sie den Blick von ihm und drängte sich durch die Menge. Aufgewühlt, bis ins Mark erschüttert und unsicher hastete sie zur übernächsten U-Bahn-Station. Hier atmete sie tief durch. So etwas hatte sie noch nie erlebt, dieser Kuss war so wahnsinnig schön gewesen. Verwundert legte sie die Finger auf ihre Lippen, so als ob sie es nicht glauben könne. Wieder sah sie den verlangenden Blick des Jägers und seine bernsteinfarbenen Augen vor sich. Erst jetzt erkannte sie, dass er ihr zur Flucht verholfen hatte oder viel mehr sie zur Flucht gedrängt hatte.

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Seitenaufrufe: 60 mal Aufgerufen Am 6. März 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: BDSM, Erotik, Fantasy, Gefühle, Liebe, SM, Spanking, Vertrauen
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