Ein Mädchen namens Margot – Musikalisches Theaterstück gegen das Vergessen

Ein Mädchen namens Margot – Musikalisches Theaterstück gegen das Vergessen
Preis: 8,50 €
Autor:
Genre: Sachbuch
Webseite: www.cantate-net.de/margot.htm
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781530423316
Die Schülerin Miriam schreibt widerwillig eine Hausarbeit über den Holocaust. Als sie sich in diesem Zusammenhang mit der Biographie Anne Franks beschäftigt, fällt ihr auf, dass deren ältere Schwester Margot kaum jemals erwähnt wird, obwohl diese das gleiche Schicksal erlitten hat. Miriam versetzt sich mehr und mehr in Margots Situation, beginnt die politischen Ereignisse, die Geschehnisse im Hinterhaus, die Zustände zwischen Angst und Hoffnung mit deren Augen zu sehen. Am Ende steht die Verhaftung der Familie und die Deportation ins Konzentrationslager. Sensibler geworden erkennt Miriam, dass sich hinter den nüchternen Zahlen, die sie aus dem Schulunterricht kennt, menschliche Schicksale verbergen - wie das des Mädchens Margot Frank. Das vorliegende Buch enthält den vollständigen Text des Stücks, ausführliche Erläuterungen zu den Hinter-gründen und der Musik, sowie zahlreiche Notenbei-spiele und Fotos.
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Leseprobe

„Ein Mädchen namens Margot“ entstand 2009/2010.

Schon längere Zeit hatte ich die Idee, ein anspruchsvolles, abendfüllendes Stück für mich selbst zu schreiben, das ich in meinen eigenen kleinen Räumlichkeiten aufführen könnte.

Mir schwebte hierbei ein Werk vor, ähnlich Georg Kreislers großartigem kabarettistischen Soloabend „Heute Abend: Lola Blau“, das sich allerdings eher an eine singende Schauspielerin oder Musicaldarstellerin richtet.

Ich dagegen wollte ausdrücklich ein Stück für eine klassisch geführte Singstimme schreiben.

Die Suche nach einem geeigneten Stoff gestaltete sich allerdings äußerst schwierig.

Als mögliches Sujet zog ich „Die Geschichte einer Mutter“ von Hans Christian Andersen in die engere Wahl, was die Möglichkeit eröffnet hätte, den Kampf der Mutter um das Leben ihres kranken Kindes in unterschiedlichster Weise darzustellen.

Ebenfalls reizvoll erschien mir eine Zusammenstellung verschiedenster Stimmungsbilder, wie Michal Snunit sie in ihrem Buch „Der Seelenvogel“ darstellt.

Letztlich überzeugte mich keine der beiden Varianten völlig.

In 2009, dem Jahr, in welchem Anne Frank 80 Jahre alt geworden wäre, stieß ich in der Zeitung auf ein Interview mit Buddy Elias, dem leider 2015 verstorbenen Cousin der Frank-Schwestern. Hierin zitierte er seinen Onkel Otto Frank. Dieser habe oft bedauert, dass durch die Veröffentlichung des Tagebuchs Anne gewisserma-ßen zu einer Ikone erhoben wurde, während seine ältere Tochter Margot mehr und mehr in Vergessenheit geriet.

Dies war der Augenblick, in welchem mir der Gedanke kam, mein Ein-Personen-Stück Margot Frank zu wid-men.

Es gelang mir schnell, einen ersten groben Handlungsablauf zu erstellen, was für mich meist ein Hinweis ist, dass ich das Thema unbedingt weiter verfolgen sollte.

Ich nahm Kontakt mit dem Anne-Frank-Fonds in Basel auf.

Da es sich bei Margot Frank um eine Person der Zeitgeschichte handelt, galt es zunächst abzuklären, ob ich ihren Namen, möglicherweise auch Textpassagen aus Annes Tagebuch für mein Stück verwenden durfte.

Die erste Reaktion von Buddy Elias, Präsident des Anne-Frank-Fonds, war sehr positiv. Er begrüßte mein Vorhaben, ein Stück über seine Cousine Margot zu schreiben.

Bewertung: 5.0 von 5 (2 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 291 mal Aufgerufen Am 7. Mai 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Anne Frank, Ein-Personenstück, Hinterhaus, Holocaust, Judenverfolgung, Kammerspiel, Margot Frank, Musiktheater, Oper, Untertaucher
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