Ein Kobold mit weißen Haaren

Ein Kobold mit weißen Haaren
Preis: 9,00 €
Autor:
Genres: Belletristik, Humor
Webseite: www.gatika.de
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783849593247
Tinka, der kleine Kobold ist eine Malteserhündin. Sie selbst erzählt aus ihrem Leben. Sie kommt mit 12 Wochen in ihr neues Zuhause. Frauchen und Herrchen hat sie sofort im Sturm erobert. Nicht so die dort lebende Malteserhündin Penny. Sie sieht Tinka als Eindringling in die Dreierbeziehung. Tinka lässt nichts unversucht, um das Herz von Penny zu gewinnen. Nach vielen Hürden und langen Wochen ist es endlich soweit. Sie wurden Freunde, die gemeinsam durch dick und dünn gingen. Penny hatte die Mutterrolle voll übernommen. Tinka erzählt, wie sie das Monster im Keller überlebte und wie sie selbst zur Lebensretterin wurde. Aufmerksam lauschte sie den spannenden Geschichten von Penny aus einer fremden Welt, aus der Penny kam. Tinkas Streiche stellen Herrchen und Frauchen immer wieder vor neuen Herausforderungen. Als Penny über die Regenbogenbrücke ging, bricht für Tinka eine Welt zusammen. Nach monatelanger Trauer findet sie sich damit ab und geniest ihr Prinzessinnen- Dasein und versucht ihren Ruf, ein Kobold zu sein, gerecht zu werden. Geschichten und Anekdoten von zwei kleinen Hunden erzählt. Herzlich zum Lachen und traurig zum Weinen.
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Leseprobe

Am 7. Juni 2010 ist ein kleiner Engel

vom Himmel gefallen, und erblickte

um 9:30 Uhr das Licht der Welt, in

Gestalt eines wunderhübschen weißen Welpen.

Ihr Geburtsgewicht betrug 111 Gramm.

Einen Welpen mit solch einer Glückzahl zu

bekommen, ist etwas ganz Besonderes. Für

uns ist sie das größte Geschenk des Himmels.

Das hat mein Frauchen schön beschrieben!

Hallo, mein Name ist Tinka, die Kurzform

von Tinkerbell. Ich bin ein hübsches, kleines

4-jähriges Malti-Girl, das zu der Hunderasse

Malteser gehört. Ich finde, der Name Tinka

passt perfekt zu mir. Unsere Geburt war

nicht einfach. Meine Mama brauchte einen

Kaiserschnitt, den wir Welpen und sie gut

überstanden haben. Zusammen waren wir

vier Welpen, zwei Mädels und zwei Buben.

Nach einiger Zeit fing ich an, meine wuscheligen

Haare zu bekommen. Wir Malteserhunde

haben keine Unterwolle, wie viele

andere Hunde. Wir haben Haare, wie die

Menschen. Darum müssen wir alle zwei Wo-

chen gebadet werden. Das finde ich nicht

toll. Als wir fünf Wochen alt waren, fing

meine Züchterin damit bei uns an. Nur die

warme Luft von dem Fön gefiel uns, sie

wärmte uns schnell wieder auf. Als wir fertig

waren, legten wir uns alle vier in einer Ecke

zusammen und auch übereinander. Das

fühlte sich schön kuschelig an. Mit acht Wochen

mussten wir zur Tierärztin. Wir bekamen

unsere erste Impfung und den Chip.

Wir haben alle furchtbar geschrien, weil die

Tierärztin uns mit dem Chip so wehtat. Seitdem

habe ich echte Panik vor Menschen, die

nach Tierärzten aussehen. Diese Tierärztin

zeigte für uns wenig Feingefühl.

In der Folgezeit habe ich viel gelernt. Das

war die Zeit, wo ich alles erkundet hatte,

was es gab. Wir waren lange genug in der

Wurfkiste. Besonders ich war sehr neugierig

auf alles, was die Welt für kleine Welpen zu

bieten hatte. Und es gab viel zu entdecken.

Außer uns vier Welpen, es gab noch eine

zweite Zuchthündin, die dazu gekauft wurde.

Sie war zwei Wochen älter als wir. Und

dann gab es noch vier ältere Hunde. Bei den

vielen Hunden hatte unsere Züchterin viel zu

tun, um uns Welpen wieder einzusammeln.

Es freute uns, dass wir alle unter die

Schränke passten. Dieses Versteckspiel

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machte uns großen Spaß. Wir waren

mucksmäuschenstill, damit uns die Züchterin

nicht gleich fand. Und wir machten uns

einen Spaß daraus, in alle Richtungen zu

laufen, wenn sie uns einfangen wollte.

In der Wohnung der Züchterin gab es

noch einen kleinen Wellensittich, er ist von

seinem Vogelbauer zu uns auf den Boden

geflogen und lief schnell weiter. Er hatte ein

blaugelbes Federfell, ach nein, Vögel haben

kein Fell, sondern ein Federkleid an. Alle

sagten, dass er größenwahnsinnig sei, weil

er zu uns auf dem Boden flog und auf dem

glatten Laminat nicht schnell laufen konnte.

Bei den vielen Hunden war das nicht ungefährlich,

dass ihn einer von uns erwischte.

Der Wellensittich rutschte auf dem glatten

Laminat mit seinen Krallen genauso, wie wir

mit unseren Pfötchen. Ihn zu jagen hat uns

großen Spaß gemacht. Ich bin heimlich und

ganz leise hinter ihm hergeschlichen, konnte

ihn aber nicht erwischen.

Er war klar im Vorteil, weil er Flügel hatte.

Wenn wir ihm zu Nahe kamen, ist er einfach

weggeflogen. Ich habe mich bemüht

ihn zu fangen, es klappte nicht. Bis ich begriff,

dass ich keine Flügel hatte, also auch

nicht fliegen konnte. Ich habe meine Pfötchen,

wie der Wellensittich seine Flügel,

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schnell hin und her bewegt, bei aller Anstrengung,

ich hob nicht ab. Da beschloss

ich, meine Pfötchen besser einzusetzen, und

mich nicht mehr um den Wellensittich zu

kümmern.

Als unsere Haare länger wurden, bekamen

wir einen kleinen Gummi in die Haare.

Noch waren unser Haare für einen Zopf zu

kurz. Ich machte mir einen Spaß daraus, mit

den Pfötchen herumzuwuseln, bis der Gummi

draußen war. Dann freute ich mich diebisch,

aber gleich kam die Züchterin zu mir,

um mir den Gummi erneut in die Haare zu

machen. Sie sagte, dass ich mich daran gewöhnen

muss. Das sah ich anders. Dieses

Spiel wiederholten wir mehrmals am Tag.

Wir waren nun fast zwölf Wochen alt, das

richtige Alter, um zu unseren neuen endgültigen

Familien zu kommen.

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Auf zu neuen Ufern

u meinem neuen Rudel gehörten mein

Frauchen Gaby, mein Herrchen Karl

und die Malteserhündin Penny. Ich

erzähle euch gerne etwas über mich und

meiner neuen Familie. Was ich für Streiche

ausheckte, und was ich mir bis heute alles

einfallen lasse, um meine Menschen zu erfreuen.

Das ist das Hauptanliegen von uns

Hunden. Ich berichte auch, welche Geschichten

Penny mir später erzählte.

Meine neuen Menscheneltern lebten viele

Jahre in Florida USA und sind im Juli 2010

nach Deutschland zurückgekommen.

Es war der 28. August 2010, als für mich

ein tolles Leben begann. Ich würde meine

neuen Menscheneltern kennenlernen und

vor allem Penny. Wir fuhren alle im Auto

nach Frankfurt. Für uns Kleinen waren die

drei Stunden Autofahrt langweilig und sehr

lang.

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Seitenaufrufe: 147 mal Aufgerufen Am 9. November 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Hunde, Kobold, Lebensfreude, Malteser, weiße Haare
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