Ein Fall von Sehnsucht

Ein Fall von Sehnsucht
Preis: 4,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: www.ericfisher.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783741875632
Dominik hat die Nase voll davon, immer nur auf seinen guten Namen oder das Vermögen seiner Familie reduziert zu werden. Er findet keine Frau, die ihn liebt, weil er einfach nur er ist. Doch eine Idee seiner Schwester ändert alles - eine Lüge soll ihm helfen, seine Sehnsucht zu stillen. Und tatsächlich, er trifft seine große Liebe, die er kurz darauf wieder verliert. Es scheint aussichtslos, sie wiederzufinden. Dominik nutzt jede Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen. Wie soll sein Leben ohne sie weitergehen? Als er kurz davor ist, die Hoffnung aufzugeben, und eine andere Frau dabei ist, sein Herz zu erobern, gibt es Hoffnung. Ein Liebesroman mit Happy End und Überraschung - unterhaltsam, kurzweilig und spannend. Diese Geschichte ist für Freunde der Romantik - vom Teenager bis zu den Urgroßeltern. Kaufen Sie jetzt einen Liebesroman, der schon viele Leserinnen begeistert hat.
Leseprobe online lesen
Leseprobe herunterladen
Jetzt das Buch bei Weltbild.de kaufen.
Jetzt das Buch bei Thalia.de kaufen.
Jetzt das Buch bei ebook.de kaufen.
Jetzt das Buch bei Amazon kaufen.
Jetzt das Buch bei Amazon Kindle kaufen.

Leseprobe

Prolog

Ich danke allen, die an mich glauben.

Winter 2005

Dominik wachte auf und sah sie an. Sie schlief noch. Neben ihr, auf dem

Nachttisch, lag das Handy. Es piepte bereits das fünfte Mal. Er wollte

nachsehen, bestätigt wissen, was ihm schon lange Bauchschmerzen bereitete.

Aber er konnte nicht.

„Kia?“ Er flüsterte ihren Namen. Die Angst, dass sie davon wach werden

würde, war zu groß. Saskia schlief und bewegte sich nicht. Sie lächelte und er

wusste, sie träumt nicht von ihm. „Kia? Wer ist es? Mit wem betrügst du mich?“

Dominik hatte sich längst damit abgefunden, dass sie einen anderen hatte. Seit

Wochen versuchte er sich emotional von ihr zu lösen, damit er die Beziehung

beenden konnte. Fünf Jahre waren sie zusammen. Vier Jahre davon in einer

gemeinsamen Wohnung. Erst im letzten Jahr sprachen sie über Hochzeit und

Kinder, fanden aber, dass sie mit 25 Jahren noch etwas warten sollten. Dann,

eines Abends, klingelte ihr Telefon. Ehe Kia, wie er sie nannte, es wegnehmen

konnte, sah er seinen Namen auf dem Display. Alex ruft an. Sie kannten nur

einen Alex, Alexander, Dominiks besten Freund seit Kindertagen.

In den darauffolgenden Wochen versuchte er sich einzureden, dass es ein

Arbeitskollege seiner Freundin sei. Aber es half nichts. Jedes noch so kleine

Detail wertete er als Bestätigung dafür, dass sein bester Freund ihm in den

Rücken gefallen war. Es reichte aus, wenn Alex Saskia zur Begrüßung umarmte.

Dominik empfand die Umarmung intensiver als früher, emotionaler und mehr

sagend, als ein Kuss vor seinen Augen. In diesen Momenten fühlte er sich zur

Seite geschubst, außen vor. Das fünfte Rad am Wagen hätte eine wichtigere

Rolle gespielt, als er.

„Hey. Wie spät ist es?“ Kia wurde wach, war aber noch nicht ganz da.

„Dein Telefon piept dauernd, soll ich nachsehen?“

„Nein!“ Und da war es wieder. So schnell greift jemand nur zum Telefon,

wenn er etwas verbergen wollte. Sie ging ins Bad, um sich fertig zu machen.

Nach einer halben Stunde und einigem Piepen kam sie in die Küche. Dominik

hatte den Tisch gedeckt, Kaffee gekocht und lächelte sie an. Für ihn war es die

Henkersmahlzeit. Sie tat so, als sei nichts.

„Warum nicht genau jetzt?“, fragte er sie, als sie sich setzte.

„Was … jetzt?“

„Die Wahrheit.“

„Ich habe Hunger, will einen Kaffee und muss zur Arbeit. Reicht das?“

„Nein, das reicht nicht Saskia.“

„Meine Güte, ich bin noch halb am Schlafen. Geh mir nicht auf den Sack

damit.“

„Um deine Nachrichten im Bad zu schreiben warst du aber wach genug.

Wem hast du denn geschrieben?“

„‘ner Freundin!“

„Ah, ja. Der sagenumwobenen Freundin Alexandra, die niemand kennt, außer

dir.“

„Genau!“ Saskias Wangenknochen bebten. Sie rieb sich die Nase und die

Ohren und schaute Dominik nicht an. Sie stand wütend auf und bewegte sich zur

Wohnungstür.

„Du wachst auf und schenkst mir nicht mal ein Lächeln. Ich verlange ja schon

gar keinen Guten-Morgen-Kuss mehr. Jetzt gehst du zur Arbeit und das Thema

ist für dich erledigt.“

„Ja, genau!“ Und damit verschwand sie. Das letzte Wort unterstrich sie mit

einem lauten Knall der Tür. Dominik ging in die Küche, um aufzuräumen. Da sah

er auf dem Fußboden ihre Schlüsselkarte für die Firma. Ohne die kam sie nicht

rein. So schnell er konnte machte er sich auf den Weg.

„Es tut mir leid, eine Frau Sander steht nicht auf meiner Liste.“ Der Pförtner

am großen Tor sah sich die Schlüsselkarte an, auf der ihr Name stand. Dann

führte er ein Telefonat. „Frau Sander hat Urlaub. Sie ist erst am kommenden…

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
Sending
Seitenaufrufe: 190 mal Aufgerufen Am 3. Januar 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Familie, Freundschaft, Hoffnung, Leben, Liebe, Sehnsucht, Suche, Wiedersehen
Kommentare zum Buch Buch melden / Problem klären
Das Werk einschließlich aller Inhalte ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion (auch auszugsweise) in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder anderes Verfahren) sowie die Einspeicherung, Verarbeitung, Vervielfältigung und Verbreitung mit Hilfe elektronischer Systeme jeglicher Art, gesamt oder auszugsweise, ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des oben genannten Autors bzw. der Autoren untersagt. Alle Übersetzungsrechte vorbehalten.

Diese Bücher könnten Dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.