Duft der Angst

Duft der Angst
Preis: 3,45 €
Autor:
Genres: Belletristik, Krimi & Thriller
Erscheinungsjahr: 2013
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
In Hamburg scheinen die Nächte nicht mehr sicher. Ein perverser Killer spielt mit dem Leben seiner meist weiblichen Opfer, bis sie dem Druck seiner Hände erliegen.Es ist Winter. Ein Mann trotzt der Kälte. Im Schutz der Dunkelheit glaubt er sicher davor zu sein entdeckt zu werden und die Frau, die er töten soll, ungestört zu beobachten. Cora ahnt nichts von der Gefahr, als sie sich auf eine Affäre mit einem einflussreichen Mann einlässt. Unerwartet verlangt er, dass sie das Land verlässt und überreicht ihr einen Rucksack voller Geld. Im Glauben, es würde sich um eine weitere Spielart seiner sexuellen Vorlieben handeln, nimmt sie seine Worte nicht ernst. Doch der Kampf ums Überleben hat bereits begonnen.
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Kapitel 1: Ich bin gekommen

Es war bereits dunkel, als sie ihre Augen aufschlug. Im Grunde hätte sie gern weiter geschlafen. Eine unendliche Müdigkeit hatte sich über sie gelegt, obwohl sie seit Stunden im Bett lag.

Als sie die beschützende Umgebung ihres Bettes verlassen hatte und auf dem Weg ins Bad war, bemerkte sie, dass etwas nicht stimmte. Im Dunkeln war sie ins Wohnzimmer gegangen. Sie sah jemanden in einem Sessel sitzen, was zur Folge hatte, dass ihr Herz heftig anfing zu schlagen. Die Angst schnürte ihr die Luft ab und ihre Knie fingen an nachzugeben. Das kleine Licht auf einem Tisch in der Ecke wurde eingeschaltet. Obwohl es kaum in der Lage war den Raum zu erhellen, war sie geblendet.

„Wer sind Sie?“

Ihre eigene Stimme erschreckte sie. In der Stille erschien es ihr, als hätte sie geschrien. Langsam näherte sie sich der Person in ihrem Wohnzimmer. Instinktiv wollte sie fliehen, aber die Neugier überwog.

Plötzlich war er aufgestanden und sie erkannte, wer sich Zugang zu ihrer Wohnung verschafft hatte. Durchaus überrascht, aber weniger beunruhigt, ließ sie sich von ihm in seine Arme nehmen. Eng zog er sie an sich.

Sie bemerkte, dass ihm sein Deo versagt hatte, eine Dusche wäre sicher sinnvoll gewesen. Mit Abscheu rümpfte sie ein wenig ihre Nase und hoffte, dass er es nicht sehen würde, den Kopf drehte sie dabei zur Seite. Vor allem aber wollte sie nicht von ihm berührt werden. Seine Nähe war ihr unangenehm.

Sie wollte sich von ihm lösen, jede Bewegung ihrerseits veranlasste ihn jedoch seine Hände wie einen Schraubstock enger zu ziehen. Der Wunsch diesen Ort zu verlassen wurde immer dringlicher. Abscheu legte sich über sie. Anstatt endlich von ihr abzulassen, war er noch dichter mit seinem Kopf auf ihren zugekommen. Sein Atem war heiß und wirkte schwer. Seine Lippen berührten ihr Ohrläppchen und ihr stellten sich die Haare auf. Ein Schauer lief ihr den Rücken hinunter, der allerdings rein gar nichts mit Wohlbehagen zu tun hatte.

Dann hörte sie seine Stimme. Ganz leise, beinah säuselnd hatte er ihr etwas ins Ohr geflüstert, als ob er Bedenken hätte, dass außer ihr jemand seine Botschaft hören könnte.

Was er ihr zu sagen hatte, ließ sie stocksteif werden. Sie hätte sich ohnehin nicht mehr bewegen können. Nach seinen Worten war sie nun vollkommen unfähig einen klaren Gedanken zu fassen. Diese Worte waren so unglaublich gewesen, dass sie an deren Bedeutung zweifelte. Unmöglich konnte das sein Ernst sein. Er schien zu bemerken, dass sie ihm nicht glaubte, dabei konnte er ihre Panik deutlich spüren.

Um seine Macht noch einmal auszukosten, drückte er sie noch etwas fester und enger an sich, was sie glaubte kaum mehr möglich gewesen wäre. Mit aufgerissen Augen starrte sie an ihm vorbei, dabei war ihr danach ihre Lider zu senken, um nicht ansehen zu müssen, was er tun würde. Er hielt sie noch immer eng an sich gedrückt. Mittlerweile spürte sie Schmerzen an den Rippen. Ihr Nacken wurde so fest gehalten, dass sie glaubte, er würde jeden Moment ihren Kopf abtrennen.

Um sein perverses Spiel noch etwas zu genießen und um dem Nachdruck zu verleihen, was er eben zu ihr gesagt hatte, wiederholte er es noch einmal, als ob seine Worte ihr nicht bereits beim ersten Mal den Schrecken in die Glieder hatten fahren lassen.

„Ich bin gekommen, um dich zu töten.“

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Seitenaufrufe: 41 mal Aufgerufen Am 9. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Erotik, Hamburg, Krimi, Liebe, Mord, Spannung, Thriller
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