Du gehörst mir – Obsessions

Du gehörst mir – Obsessions
Preis: 6,49 €
Autor:
Genres: Erotik, Krimi & Thriller
Webseite: www.traumstunden-verlag.de
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783944896335
Serafina Neumann genießt ihr erfolgreiches Leben beruflich und privat in vollen Zügen. Doch "von allen geliebt und vergöttert" zu sein, hat schreckliche Schattenseiten. Ihre kontrollierte Zügellosigkeit erschließt sich nur Auserwählten - doch einer will sie ganz für sich allein ...
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Leseprobe

Ein gezielter Griff in ihre blonden Haare, als sie an ihm vorbeiging. Schnell wickelte er eine breite Strähne um seine Hand und zog ihr sanft, aber bestimmt, den Kopf nach hinten, bis ihr Hinterkopf auf seiner Handfläche auflag und drehte sie gleichsam in seine Blickrichtung. Flammendes Begehren lag in seinem Blick als er sie küsste, rau und dennoch zärtlich. Gezielt hatte er mit der anderen Hand zwischen ihre Beine gegriffen, der kurze Rock den sie trug, war nicht wirklich ein Hindernis, dass sie kein Höschen trug, noch weniger. Dass sie feucht sein würde, hatte er nach dieser Attacke erwartet, aber zu spüren sie war nass, jagte eine Lustwelle durch seinen Körper, die ihm ein kehliges Aufstöhnen entlockte und er zog sie fester an sich heran. Völlig ausgeliefert war sie seiner Lust, spürte den Zug auf ihren Haaren ebenso, wie den festen Griff zwischen ihren Beinen und nicht zuletzt seine Erektion an ihrem Oberschenkel, welche von Sekunde zu Sekunde grösser und härter zu werden schien. Schon begann sie, die altbekannte Schwäche in den Beinen zu spüren, dieses „Puddinggefühl“, welches, wenn sie sich ihm ergab, garantierter Vorbote eines wahnsinnigen Orgasmus war.

Und als hätte das alleine noch nicht gereicht um sich zu ergeben, spürte sie zwei weitere, fordernde Hände an ihrem Körper. Die eine, die ihr Oberteil hochschob und anfing, ihre linke Brust zu kneten und zu massieren, die zweite, die ihr den Oberschenkel hinauffuhr und an ihrer Pobacke verweilte, sanft, aber doch fest, bestimmt. Als auch der zweite Mann seine Erektion an ihr Bein presste, überrollte sie eine nie geahnte Welle der Lust. Mit einem Aufschrei kam sie zum Orgasmus, einem Orgasmus, der sie von den Beinen holte, und zwischen den beiden Männern zusammensacken ließ. Diese fingen sie ab und ließen sie sanft auf den Boden gleiten, Zeit sich zu erholen hatte sie jedoch keine. Schon waren beide Männer wieder über ihr – wie sie sich so schnell ihrer Hosen entledigt hatten, hinterfragte sie nicht. Während sie die eine Erektion in ihrem Mund begrüßte, fühlte sie, wie der andere in sie eindrang. Der gerade erlebte Orgasmus steigerte die Empfindlichkeit ihrer Nerven, so merkte sie jeden Zentimeter, jedes Blutgefäß, jeden Stoß und unbewusst spreizte sie die eine noch ein wenig weiter, gab sich noch ein wenig mehr und tiefer hin.

Einem außenstehenden Beobachter blieb die „Gewalt“ der Szene nicht verborgen. Die Frau war der Herrschaft der beiden Männer völlig ausgeliefert, war einzig Mittel ihrer Lust und Befriedigung. Genau dies jedoch sorgte wiederum für ihre eigene Erregung, die eine deutliche zu spürende, absolute Hingabe an das Handeln ihrer beiden Partner erzeugte. Worte waren hier nicht nötig, die Körper sprachen ihre eigene, deutliche Sprache der Wollust und Erregung. Kein Wort wurde gesprochen, nur der keuchende Atem der Drei und ab und an ein Aufstöhnen durchbrachen die völlige Stille des Raumes.

Die beiden Männer hatten ihren Rhythmus gefunden und sie ergab sich ihnen völlig, spürte die kraftvollen Stöße und das immer stärker werdende Drängen der Lust. Ihre eigene hüllte sie inzwischen ein wie ein Nebel, sie nahm nichts mehr wahr außer eben jenen beiden Männern und dem, was die Lust in ihrem Körper an Gefühlsstürmen entfachte. Hinterher hätte sie nicht zu sagen vermocht wen von ihnen dreien die Lust zuerst übermannt hatte, doch zündete die Explosion des einen an der Lust des anderen und schlussendlich versank ihre Welt in einer Mischung aus Nebel und explodierenden Sternen.

Schwer atmend lagen die drei einige Minuten auf dem Boden. Doch dann erhob sich der erste Mann und begann, seine Kleider zu richten. Auch der zweite stand auf und tat es ihm nach, schweigend. Schließlich und endlich reichten die beiden ihr die Hände und zogen sie auf die Beine. Ein verschwörerisches Grinsen hatte sich in alle drei Gesichter geschlichen. Immer noch wurde kein Wort zwischen ihnen gewechselt –kurze Küsse zwischen der Frau und jedem der beiden Männer, dann drehte sie sich um und ging, als wäre nichts geschehen. Einzig der leicht glasige Blick hätte sie jetzt verraten, aber niemand sah genauer hin, in den Kreisen in denen die drei heute Abend ein weiteres Mal verkehrten. In der High Society waren glasige Blicke normal – aber meist wurden sie von Drogen hervorgerufen, nicht von Szenen, wie der soeben erlebten.

Lächelnd setze sie ihren Weg zur Toilette fort. Niemand, der sie kannte wusste um ihr Geheimnis – niemand außer wenigen Eingeweihten und den beiden Männern die bei solchen und ähnlichen Veranstaltungen steter Gast an ihrer Seite waren. Wenn allein ihre Gastgeber um ihr kleines „Spiel“ wissen würden, wäre ihr guter Ruf ziemlich schnell dahin.

Angefangen hatte alles mit den Phantasien ihres Lebensgefährten. Schon bevor sie zusammen kamen, hatte er ihr seine langjährigen, sexuellen Wunschträume erzählt und war damit auf fruchtbaren Boden bei ihr gestoßen – denn ihre Träume drehten sich um ähnliche, wenn nicht gleiche Szenen aus ihrer eigenen Sicht.

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Seitenaufrufe: 77 mal Aufgerufen Am 1. September 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: erfolg, High Society, Leben, Liebe, reichtum
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