Doppelbewaffnung

Doppelbewaffnung
Preis: 7,39 €
Autor:
Genre: Sachbuch
Webseite: www.Fecht-Hut.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781515172444
Zwei Klingen gleichzeitig zu führen ist auch im historischen Fechten nicht fremd. Es hat aber seine eigenen Regeln und bisweilen ein paar Tücken. Das Buch öffnet die Tür zu einem weiten Feld an fechterischen Möglichkeiten.
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Leseprobe

Eine Überraschung

Wenn man nach Bewaffnung und Fechtbüchern sucht erwartet man eben diesen Namen am allerwenigsten zu finden:

Albrecht Dürer

Der berühmte Grafiker und Maler aus Nürnberg, den man eher von seinem Selbstportrait oder wegen des Hasen, der betenden Hände oder dem Gemälde Adam und Eva kennt.

Doch genau sein Name tauchte recht unverhofft zur großen Überraschung der Fechtszene auf.

Man hatte sich hier eher an Namen wie Paulus Kal oder eben den Geistlichen Fechtmeister Johannes Lecküchner gewöhnt.

Dessen Buch über die Kunst des Messerfechtens das Nachschlagewerk schlechthin ist, denn keiner hat je mehr über diese Waffe zu Papier gebracht als er.

Das lange Messer ist wie die Bauernwehr oder das große Kriegs Messer ein Arbeitstier.

Keine Schnörkel, keine Verzierungen, nur eine Schneide und dann eine Parierstange mehr die zum Schutz der Handknöchel diente.

Man nannte diesen Zusatz: Wehrnagel oder Rüstring.

Was man damit alles anrichten konnte ist in Lecküchners Manuskript in weit über 200 Beispielen beschrieben.

Gut bebildert war sein Werk auch, doch ebenso wie Kals kleineres Manuskript kann man keineswegs von guten Illustrationen oder gar Kunst sprechen.

Die guten Illustratoren traten erst Mitte der Renaissance auf den Plan und mit dem Aufkommen des Rapiers.

So war die Überraschung einen Dürer hier zu finden wirklich groß.

Zumal der Mann etwas von der Materie zu verstehen schien.

Er brachte nicht nur in seinem Werk Ritter Tod und Teufel seine fantastische Beobachtungsgabe und seine Fähigkeit zur bildlichen Wiedergabe zur Geltung, er zeigte noch etwas.

Wie in der Grafik auf Seite 1 „die Kriegsleute“ verstand er nicht nur wie so ein Waffengehänge und eine Waffe beschaffen war, er gab die Posen und den Mensch an der Waffe lebendig wieder.

Man würde solch einen Dargestellten auch in modernen Jeans an der Ecke stehend wiedererkennen können.

Also ganz anders als noch im Bucklermanuskript I.33 in dem die Figuren eher Schablonen gleichen.

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Seitenaufrufe: 53 mal Aufgerufen Am 25. August 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Dolch, Fechtkunst, historisches Fechten, Kampfkunst, langes Messer, Rapier, Schwert, Schwertkampf
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