Dolchkampf

Dolchkampf
Preis: 7,33 €
Autor:
Genre: Sachbuch
Webseite: www.Fecht-Hut.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781515240402
Er ist der Kleinste unter den Blankwaffen und doch einer der Schnellsten. Einfach mag er ja aussehen der Scheibendolch und kann doch viel mehr als man ahnt. Das Buch zeigt in vielen Fotos eine Auswahl an Techniken und zusätzlich seinen späteren Verwandten den Parierdolch im Vergleich.
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Leseprobe

Ist doch nur ein Dolch!

Wer denkt das nicht beim Anschauen von Kinofilmen oder Schaukämpfen?

„Damit kann man ja nicht viel anfangen, man braucht schon ein rechtes Schwert!“

Immer wieder höre ich diesen Satz.

So laut er kommt so ahnungslos ist der Sprecher zumeist, denn Dolch kann weit mehr als man ahnt.

Vor allem ist er Eines:

Schnell!

Ich habe mir hier nur mal zwei der möglichen Formen aus dem Mittealter und dem Barock herausgenommen, sonst würde es zu einem Formenbuch ausarten, denn anders als man landläufig denkt gab es unzählige Designs für diese kleine Waffe.

Doch diese beiden Formen reichen vollauf sich damit ein Buch lang zu beschäftigen.

Zunächst den Scheibendolch, mit dem ich so manche Überraschung erleben durfte.

Unscheinbar sieht er aus.

Fast zu einfach um wahr zu sein.

Er sieht aus wie ein angespitztes Stück Vierkantstahl, dem man ein bißchen Wicklung und zwei Scheiben ans stumpfe Ende verpasst hat.

Das ist er ja eigentlich auch, doch hält der unscheinbare Kerl so manche Überraschung parat, die nicht nur damals so manchem Gegner Kopfzerbrechen machte.

Auch heute noch ist er ungleich flexibler in der Anwendung als manch einer glauben will.

Es stimmt schon, er ist selten geschärft außer im vorderen spitzen Drittel.

Mehr brauchte er ja auch nicht, denn er war eine Stoßwaffe oder soll ich sagen man rammte ihn ein?

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Die Scheiben hielten die Hand gut am Griff damit man beim Rammen nicht abrutschte, sie boten auch etwas Schutz und waren bisweilen sogar sehr kunstvoll gearbeitet.

Doch genau diese Unschärfe, dieser vermeintliche Nachteil ist sein eigentlicher Vorteil, wie wir später bei den Techniken noch sehen werden.

Denn packt man in den Stahl, die scheinbare Klinge, dann sind die Scheiben dem breiten Ende einer Keule garnichtmal so unähnlich. Deren Wirkung bekam ich auf meiner Fechtmaske schon mal zu schmecken.

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Seitenaufrufe: 142 mal Aufgerufen Am 25. August 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Dolch, Fechten, historisches Fechten, Kampfkunst, Parierdolch, Scheibendolch
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