Dignity Rising – Gefesselte Seelen

Dignity Rising – Gefesselte Seelen
Preis: 9,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Science-Fiction
Webseite: www.hedy-loewe.de
Erscheinungsjahr: 2012
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783000394256
Erleben Sie ein Abenteuer im Jahr 2336... Die alte Erde ist verseucht und unbewohnbar. Den Menschen der Zukunft ist der Sprung in den Weltraum gelungen, neue Planeten stehen zur Besiedelung zur Verfügung. Ein Evolutionssprung hat Telepathen hervorgebracht. Einige von ihnen nutzen ihr Potenzial, um gewaltsam die Macht an sich zu reißen. Erleben Sie eine dramatische Liebesgeschichte in einem düsteren Setting. Als Commander Jonathan William Matthews bei einer Routinekontrolle auf der Raumstation First-Contact-3 seine verloren geglaubte Frau Shay nach Jahren wiedersieht, fällt seine emotionslose Maske und seine geordnete Welt versinkt im Chaos der Gefühle. Seine Frau ist dem Tode nahe und hat keine Erinnerung an ihn und ihre Familie. Verfolgt von den Boten des Rates sucht sie verzweifelt Zuflucht im entferntesten Außenposten der Galaxien, um sich und ihre Gefährtinnen in Sicherheit zu bringen. Wird es Jon gelingen, Shay aus den Fängen des Rates zu befreien?
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Leseprobe

Raumstation First-Contact-3, Vierter Quadrant

„Diesmal sind ein paar Neue dabei.“ Commander Jonathan Matthews nickte, er hatte längst bemerkt, was seinem Sicherheitsoffizier und Freund Hawk aufgefallen war. Wie bei jeder Ankunft eines Raumtransporters für menschliches Personal und Passagiere beobachteten der Commander der Raumstation First-Contact-3 und sein erster Offizier die Ankömmlinge von der Überwachungszentrale aus. Diese frühzeitige Überprüfung und das unauffällige Aussondern auffälliger Individuen hatte schon eine Menge Ärger auf der Raumstation vermieden.

Im Ankunftsbereich erwartete die Sicherheitsmannschaft die Neuankömmlinge und die Befehle des Commanders. Medizinscanner markierten fiebernde Personen, die von einem Ärzteteam umgehend in Quarantäne verbracht wurden. Die anderen „Auffälligkeiten“ waren immer noch reine Bauchsache, gelernt in langen Jahren der guten und schlechten Erfahrungen. Eher der schlechten. Denn am Ende des Universums sammelten sich nicht nur Wissenschaftler und Forscher, sondern auch die Begleiterscheinungen der Hoffnung: Glücksritter und Verbrecher, die mit der Aussicht auf schnellen Reichtum oder auf ein vermeintlich leichtes Untertauchen am Rande der Gesellschaft den Absprung von dieser Raumstation in eine neue Welt versuchten.

Hier war noch Platz für Neuanfänge oder ein Entkommen aus den Zwängen der Zivilisation. Genau aus diesem Grund hatte es auch Jon hierher verschlagen. Seine Raumstation, ein Außenposten der 4. Galaxie, der als Brückenkopf zur Erforschung und Besiedelung neuer Planeten diente, hatte den Ruf, eine der sichersten und zuverlässigsten Stationen der Föderation zu sein. Das funktionierte nicht mit Freundlichkeit. Das funktionierte mit Härte und Kalkül. Sein Körper war zu einer Maschine geworden. Sein Geist auf Höchstleistung und Konzentration trainiert. Sein Herz hatte er vor langer Zeit in eine eiserne Kiste gesperrt und den Schlüssel dazu weggeworfen. Hier tat er seinen Job, hart, kompromisslos und hochkonzentriert. Er wollte nicht mehr wissen, ob das Leben für ihn noch etwas anderes als diesen Dienst bereithielt. Denn das wusste er ja schon. Seine wenigen Freunde meinten, für Resignation wäre er mit seinen Mitte dreißig noch zu jung. Doch Jon wusste es besser. Eltern, die ihm gut zureden konnten, gab es nicht. Und sein Traum von einer eigenen Familie war ausgeträumt. Seit der Föderations-Unabhängigkeitsfeier auf dem Planeten Earth 2 im Jahr 2328.

Mal sehen, wen es diesmal hier angeschwemmt hat. Jon kannte die Menschen, die hier im Nirgendwo arbeiteten. Sie waren Mitarbeiter von Teams, die regelmäßig gewechselt wurden, Mechanikertrupps, Händler, die von Station zu Station tourten und in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen vorbei kamen. Eine ihm unbekannte Dreiergruppe erweckte seine Neugier. Die Frauen gingen gerade auf die Körperkontrolle zu, die alle Neuankömmlinge nach Waffen und Schmuggelware scannte. Die Scanner zeigten keine Waffen, kein Gepäck und hochfunktionelle Bekleidung. Die unauffällig wirkenden Gestalten hatten die Kapuzen tief in die Gesichter gezogen.

Huren und Händlerinnen sehen anders aus. Sie gingen an den Identscannern vorbei, ohne dass sein Wachpersonal auf diese Missachtung aufmerksam wurde.

Der Commander schaute genauer hin. Die Größte der Frauen ging voran. Beim Abstreifen der Kapuze wurde am Handgelenk eine Tätowierung sichtbar. Das ist ja interessant. Es war die Kennung der Boten. Die Zweite streifte für einen kurzen Moment die Kapuze ab und er sah ihr Gesicht.

Jons Herz setzte aus …

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Seitenaufrufe: 48 mal Aufgerufen Am 28. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Dystopie, Fantasy, Lovestory, Roman, Romance, romantic, Sciencefiction, Spacefantasy, Spaceopera
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