Die verbotene Gasse

Die verbotene Gasse
Preis: 0,00 €
Autor:
Genres: Fantasy, Horror & Mystery
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als E-Book
ISBN: 9783739680934
Zwanzig Jahre nach Abschluß der Aedon-Vohrn Trilogie: Ein Zeitalter voller Magie und Wunder ist angebrochen, aber die Welt ist nicht friedlicher geworden. In der freien Stadt Wornmoth hat die Anomalie, eine magische Katastrophe, die Innenstadt entvölkert. Paktritter sperrten die Bezirke ab und erlauben keinen Bewohner den Einlaß. Nur Lirn, ein Straßenjunge, treibt es zu den verbotenen Bereich im Zentrum. Dort erwartet ihn das Geheimnis eines elfischen Nekromanten und seine Zukunft außerhalb der Stadt.
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Leseprobe

Hinausgeschlichen nach draußen, bemerkte Lirn die Veränderung.

Die Luft war von einem seltsamen Knistern erfüllt.

Elfen besaßen üblicherweise einen Sinn für Magie, sie spürten es körperlich, wenn jemand die Kunst ausübte.

Und Lirn glaubte auch aufgrund von Schilderungen, dass es sich genauso anfühlen musste.

Feine Nackenhaare sträubten sich, es fröstelte ihn an Händen und Füssen, während sich auf der Stirn Hitzeschweiß bildete.

Lirn hielt an, das Gefühl in seiner Brust war seltsam.

Er glaubte, das er vor dem, was gleich passieren würde, nicht wegrennen könnte.

Etwas bewegte sich auf ihn zu, hatte ihn gefunden und holte ihn demnächst ein.

Egal was er tat.

Aber selbst nach einem Rundumblick bemerkte er keinen Verfolger in der Nähe.

Die Sonne stand hoch, es gab nur kleinere Nischen von Schatten, die jene Hauseingänge überfluteten, die Lirn jetzt in einem Rondell aus Häusern ausmachte.  

Aber nein da war noch etwas. Er konnte die Präsenz nicht leugnen.

Drei blasse und hohe Schattengestalten bewegten sich aus entfernten Ecken auf einen zentralen Punkt zu.

Der Punkt war der grüne Graben neben einem Gehweg, direkt vor Lirn, der das magische Schauspiel mit einem Flimmern vor den Augen verfolgte.

Die grauen Schreiter waren aufgetaucht, wie immer ohne Vorwarnung.

Als der Treffpunkt erreicht war, waren aus drei schwachen Schatten, ein tiefdunkler geworden.

Sie waren zu einem Schatten verschmolzen.

Die Gestalt war hochgewachsen und besaß elfenähnliche Züge, nur stärker ausgeprägt.

Die Glieder des schemenhaften Abbilds waren länger und dünner, der Kopf größer und schmaler als der eines Menschen oder Orks.

Mit Schrecken in den Augen verfolgte Lirn, wie der Schreiter sich direkt auf ihn zu bewegte.

Blitzschnell, die physischen Gesetze nicht befolgend, legte der Schatten eine große Strecke zurück und fuhr durch Lirns Leib hindurch.  

Ein Schmerz magischer Natur war die Folge, es fühlte sich an, als habe etwas in seinem Körper angefangen zu brennen.

Lirn blickte sich um, aus einem Schatten waren dutzende geworden, sie marschierten unbeirrt weiter, es war seltsam, der Schreiter schien kein Gegner zu sein, der sich bewusst Opfer aussuchte um ihnen zu schaden.

Es wirkte so, als wäre er nur im Weg gewesen.

Dennoch fühlt sich Lirn schwach, er ging zuerst in die Knie, dann musste eine Hand auf dem Gehweg als Stütze herhalten, während das Flimmern vor dem Augen sich zur Schwärze verzog.

Der Gassenjunge kippte auf die Seite und verlor schnell das Bewusstsein.

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Seitenaufrufe: 18 mal Aufgerufen Am 5. Januar 2017 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Deutsch, Elfen, Fantasy, Orks, Ritter
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