Die Sklavin des Drachenreiters

Die Sklavin des Drachenreiters
Preis: 4,99 €
Autor:
Genres: Erotik, Fantasy
Webseite: www.sm-buecher.com
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783945076378
Sinja lebt glücklich als Nomadin in den Steppen von Tenebraes, als ihr gesamter Stamm von einer Horde bösartiger Zjertas ausgelöscht wird. Sie selbst kommt in die Hände von Sklavenhändlern und wird an den kalten, distanzierten Drachenreiter Artjom verkauft. Doch meistens ist es anders, als die Fassade erkennen lässt. Artjom behandelt sie mit Respekt und voller Wärme. Dabei zieht er sie immer mehr in seinen Bann. Er verführt die junge Frau nach allen Regeln der Kunst und auch seiner dominant-sadistischen Art ist sie nicht abgeneigt. Angst und Unsicherheit halten Sinja zurück, sodass sie sich ihm nicht unterwirft. Außerdem ist da die unklare Vergangenheit Artjoms, die Gesetze des Herrschers und die Gefahr, die allgegenwärtig ist. Ein unerwartetes Ereignis erschüttert beide und Artjom beschließt, Sinja fortzuschicken. Wird Sinja ihren geliebten Herrn je wiedersehen und seine dominant-sadistischen Spiele noch einmal genießen dürfen?
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Erschrocken schrie sie auf, als die Zeltplane zur Seite geschlagen wurde und der Anführer der Sklavenhändler das Zelt betrat. Ihm folgte ein Mann, den Sinja zuerst nicht wirklich sehen konnte, da sie eilig den Blick senkte, so wie es ihr beigebracht worden war.

Schnell standen die Sklaven auf, ehe sie wieder Prügel erhielten und schauten auf den Boden, nur sie wagte es, unter ihren Wimpern hervor diesen Besucher anzusehen. Er war groß, sehr groß, das fiel ihr als Erstes auf, dann bemerkte sie das lange silberne Haar, welches sich glatt auf seine Schultern ergoss. Er trug lediglich lederne Schulterstücke, an denen er einen dunklen Umhang befestigt hatte, der über seinem Rücken hing. Seine Hosen glänzten ebenso schwarz, wie die Stiefel und in der Hand hielt er einen Elektrostab, wie der Drachenreiter vor der Stadt.

Er gehörte also auch zu den Tierquälern, folgerte sie und ließ einen weiteren Blick über seine Figur wandern. Seine Brust- und Bauchmuskulatur war gut definiert und es gab an ihm kein Gramm überflüssiges Fett. Außerdem musste er Macht und Geld vereinen, denn selbst der Sklavenhändler wirkte unsicher und war darauf bedacht, dem Gast jeden Wunsch zu erfüllen.

Die beiden Männer gingen durch das komplette Zelt, wobei der Drachenreiter sich die Sklaven genau ansah. Zwei wählte er aus, die sofort von dem Händler von ihren Fußketten befreit und nach draußen gezerrt wurden.

Als sie näher kamen, zitterte Sinja, in ihrem Kopf tobten die Bilder vom Vortag, als der andere Kerl den Drachen so grausam gequält hatte. Dieser hier sah noch herrischer aus.

Direkt vor ihr blieb er stehen, so sehr sie auch betete, dass er endlich weiterginge. Zu ihrem Entsetzen legte er eine Hand unter ihr Kinn und hob ihren Kopf, bis sie ihn ansehen musste. Seine kalten, grauen Augen bohrten sich in ihre königsblauen und eine ganze Weile starrte er sie nur auf diese Weise an.

„Ich will mit ihr alleine sprechen“, forderte er mit einer tiefen, aber erstaunlich angenehmen Stimme.

„Bitte Herr, das geht wirklich nicht. Keiner würde uns glauben, dass sie Jungfrau ist, wenn die Kunden sehen, wie Ihr mit ihr in einem Zelt verschwindet“, begehrte der Sklaventreiber auf.

Ein eiskalter Blick aus stahlgrauen Augen traf ihn und er stammelte nur noch unzusammenhängende Sätze. Es fehlte ihm der Mut, dem Drachenreiter offen entgegenzutreten, doch er wollte sich sein Geschäft nicht kaputtmachen lassen.

„Ich will mit ihr alleine sprechen“, wiederholte der Mann gefährlich leise.

In seinen Worten schwang sowohl eine Drohung als auch eine Warnung mit. Sinja hätte sich am liebsten dem Sklavenhändler zu Füßen geworfen, um nicht mit dem angsteinflößenden Herrn mitgehen zu müssen.

Ergeben nickte der Sklaventreiber, bückte sich und schloss die Kette auf, die sie an die restlichen Sklaven band.

„Nimm ihr die Handfesseln ab“, befahl der Drachenreiter.

Mit einem leisen Seufzer gehorchte der andere Mann, öffnete die Handschellen und legte sie zur Seite. Man konnte an seiner Miene sehen, dass er dem arroganten Kerl gerne die Meinung gesagt hätte, es sich aber nicht traute.

Schnell packte er die Kette, die an ihrer Halsfessel befestigt war, und zerrte sie aus dem Zelt. Stolpernd und zitternd folgte sie ihm notgedrungen in die nächste Unterkunft, wo er sie auf den Boden stieß.

„Ich warte vor dem Eingang“, zischte er, um sie daran zu erinnern, dass eine Flucht völlig sinnlos war.

Einen Augenblick wurde es still, dann zog der Drachenreiter sie auf die Beine und musterte sie wieder so eindringlich. Kein Detail schien ihm zu entgehen, angefangen von ihren langen, schwarzen Haaren, über ihre königsblauen Augen bis hin zu ihrer zierlichen Figur.

„Versprich, nicht zu fliehen, mir zu gehorchen und ich werde dich nehmen“, forderte er leise.

Sinja riss die Augen auf und blickte ihn an, als ob er den Verstand verloren hätte. Ein Nomade brach sein Wort niemals und vergaß ebenso wenig seinen Stolz, sich freiwillig zu unterwerfen, kam für sie gar nicht in Frage. Langsam schüttelte sie den Kopf.

„Auf keinen Fall“, stieß sie hervor, dabei missachtete sie alles, was die Sklaventreiber ihr so schmerzhaft beigebracht hatten.

Entsetzt fiel ihr ein, dass sie nicht das Recht besaß, ihn direkt anzusehen und schon gar nicht, ihm eine solche Antwort zu geben, doch er lachte nur leise.

„Schau dir den Abschaum an, der vor der Bühne steht. Ich versichere dir, dass keiner von diesen Gestalten daran interessiert ist, dich zu beschützen“, führte er ihr vor Augen, dabei schob er die Plane vor dem Eingang etwas zur Seite.

Durch die Öffnung sah sie die Ansammlung der Kreaturen und Monster noch einmal und erneut schüttelte es sie vor Ekel.

Der Drachenreiter hielt ihr seine Hand hin und wartete regungslos auf ihre Entscheidung. Es war bizarr genug, dass er ihr die Wahl ließ. Sie hätte erwartet, dass er sich nahm, was er wollte. Aber konnte sie dieses Versprechen überhaupt einhalten? Mit ihrem Wort band sie sich auf unbestimmte Zeit an ihn.

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Seitenaufrufe: 176 mal Aufgerufen Am 17. September 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: BDSM, Drache, Drachenreiter, Erotik, Fantasy, Liebe
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