Die dunkle Seite des Glücks

Die dunkle Seite des Glücks
Preis: 1,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: https://empokmaren.wordpress.com
Erscheinungsjahr: 2017
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783743810105
Die 20-jährige Christin trennt sich von ihrem Freund. In einem Café trifft sie auf den charismatischen Vincent Bell, der großes Interesse an ihr zeigt. Immer mehr verfällt Christin seinem Charme und bemerkt viel zu spät, dass Vincent ein dunkles Geheimnis hütet.
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Leseprobe

Kapitel 1

»Mach, dass du Land gewinnst oder ich vergesse mich!« Mit hochrotem Kopf rannte ich aus dem Schlafzimmer. Dann schlug die Haustür mit einem Knall ins Schloss, während ich, noch immer vor Wut tobend, im Wohnzimmer auf und ab lief. Heiße Tränen liefen meine Wangen hinab und ich flog am ganzen Körper. Mein Blick wanderte wild umher. Irgendwie sah ich alles und doch wieder auch nicht. Was sich gerade vor meinen Augen abgespielt hatte, war nicht zu begreifen. Es musste ein Irrtum gewesen sein. Ein böser Traum! Plötzlich stand ich schluchzend vor der Schrankwand. Wie ferngesteuert öffnete ich die Klappe der Hausbar, die neben der Vitrine eingebaut war. Mit zittriger Hand griff ich nach der Flasche und genehmigte mir einen Schluck von der durchsichtigen Flüssigkeit. Wie ein Lauffeuer rann der Geschmack nach Anis meine Kehle hinab. Das Brennen wurde so stark, dass ich husten musste. Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, schossen die Gedanken wild durch meinen Kopf.  ›Wieso? Was habe ich getan, dass das passieren musste?‹
»Chrissy?« Erschrocken fuhr ich herum.  Achim stand gegen den Türrahmen gelehnt. Wenigstens hatte er sich eine Unterhose angezogen. Wir starrten uns einige Minuten schweigend an. Während ich darauf wartete, dass er den Anfang machte, spürte ich, wie sich das Herz in meiner Brust immer mehr zusammenzog. Achim ignorierend ließ ich mich verbittert auf das Sofa fallen. Kurz darauf legte sich eine Hand von hinten auf meine rechte Schulter. Ich schlug sie unmissverständlich weg. Dabei konnte ich den Schluchzer nicht verhindern.
»Chrissy. Bitte. Lass es mich erklären.« Meine Gesichtsfarbe wechselte in ein Dunkelrot. Eine schwarze Wolke, mit einem heftigen Gewitter, breitete sich über mir aus und drohte das gesamte Wohnzimmer einzunehmen.
»Was gibt es da zu erklären?«, spie ich Achim hasserfüllt entgegen. Mir war es egal, ob die Nachbarn uns hören konnten. Sollten sie doch. Wie von der Tarantel gestochen sprang ich vom Sofa auf und wollte gehen, doch Achim packte meinen Oberarm und hielt mich fest. Mit finsterem Blick musterte ich seine Hand an meinem Arm und blickte langsam auf.
»Lass sofort meinen Arm los«, befahl ich mit einem Flüstern, da mir die Stimme versagte.
Als Achim den drohenden Unterton in meiner Aufforderung bemerkte, weiteten sich seine Augen und er ließ mich sofort los.
Ich stieß ihn grob zur Seite. Im Augenwinkel bemerkte ich, wie er mir mit hängenden Schultern nachsah, während ich aus der Wohnung stürzte und die Haustür mit einem ebenso lauten Knall ins Schloss fallen ließ, wie es kurz zuvor schon passiert war.

Bewertung: 5.0 von 5 (3 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 10 mal Aufgerufen Am 21. Januar 2018 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Beziehung, Drame, Eifersucht, Freundschaft, Kontrollsucht, Liebe, Romantik, Sex, Trennung, Verlust
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