Die alte Villa

Die alte Villa
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Horror & Mystery
Webseite: www.gartenwelt-natur.de
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783737527866
Seit 300 Jahren scheint ein altes Herrenhaus über die Bewohner einer Kleinstadt 'im Bergischen' zu wachen. Hier wohnt die 17jährige Rebecca mit ihrer Familie. Rebecca ahnt nicht, wie eng sie mit dem Haus und seinen ehemaligen Bewohnern verbunden ist. Nachdem die Gymnasiastin von einer Hexenverbrennung träumt, überschlagen sich die Ereignisse. Sie macht zahlreiche zum Teil verstörende Bekanntschaften und taucht tief in ihre eigene Familiengeschichte ein, die sie teils bis ins tiefste Mittelalter zurückführt. Welche Rolle spielt ein neuer Lehrer? Kann sie dem Studenten Torsten trauen und was bedeuten recht merkwürdige Zeichen, die sie auf einigen Grabsteinen auf dem Friedhof ihrer kleinen Heimatstadt 'im Bergischen' entdeckt? Recht bald schon erhält sie 'zauberhafte' Unterstützung von Maja und Tamara, so dass das Abenteuer beginnen kann!
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Leseprobe

In der Schule war alles beim Alten.  

Nur wurde das Foyer jetzt von einem riesigen Adventskranz geschmückt, den man an der Decke aufgehängt hatte und auf dem schon eine von vier großen weißen Kerzen brannte.  

Der erste Schnee war auch schon gefallen, doch war es ganz typisch für die letzten Jahre, dass die Winter von Jahr zu Jahr milder wurden und daher vom Schnee nicht viel liegen blieb und dieser Rest war nass und matschig.  

Hannelore begrüßte ihre genesene Freundin stürmisch und stellte gleich als erstes die Frage, wann sie denn nun endlich ihre neue Freundin kennen lernen könne.

„Ich bin ja schon sooo gespannt, Rebecca. Vielleicht können wir ja dann immer zu dritt losziehen. Das wird bestimmt super aufregend!“ „Bitte Hanni, versteif dich auf nichts. Lass’ dich doch einfach überraschen.“  

Wieder bereute sie es fast, dass sie Hannelore mit zu Tamara nehmen wollte.

Es wäre wohl das Beste, wenn sie Tamara erst einmal vorwarnte.  Nach der Schule fuhr sie statt nach Hause in Richtung des kleinen

‚Hexenhauses’, wie Rebecca Tamaras Haus insgeheim nannte.  Sie stellte gerade ihr Rad vor dem niedrigen Jägerzaun ab und zog sich die dicken Wollhandschuhe aus, die sie seit ein paar Tagen immer  trug, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs war, als sie hinter sich ein Geräusch hörte.

„Ha, erwischt!“ brüllte Hannelore und lachte über das ganze Gesicht.

„Was machst DU denn hier?“

Hannelore tat so, als habe sie die Frage nicht gehört.

„Aha, hier wohnt sie also, – die geheimnisvolle Dritte“, sagte Hannelore und musterte das ungewöhnliche Haus mit den bunten Fensterläden.

„Sei nicht albern, Hannelore. – Aber gut, wo du jetzt schon da bist, statten wir Tamara eben schon heute einen Besuch ab. Als ich sie das erste Mal traf, war ich schließlich auch ohne Voranmeldung hier. Sie wird es schon verstehen.“  

Gemeinsam legten sie den kurzen Weg bis zur Haustür des alten Häuschens zurück, wo Hannelore sofort die schöne Schnitzarbeit auf der Eichentür erblickte.

„Wow, dieser Pferdekopf ist ja geil! Ihre Eltern haben echt

Geschmack.“

Rebecca schluckte und betätigte den schmiedeeisernen Türklopfer.  Bald darauf öffnete sich die Tür und Tamaras Kopf erschien. Sie erblickte zuerst Rebecca und sah dann zu Hannelore, die neugierig hinter Rebecca hervorgekommen war.  

Tamara hatte heute ein schönes rostrotes Kleid an, welches Rebecca noch nicht an ihr kannte. Ihre  grauen Haare hatte sie heute besonders kunstvoll zu einem Knoten hochgesteckt.  

Als hätte sie schon wieder geahnt, dass wir  heute hier vorbeikommen würden.., schoss es Rebecca durch den Kopf.

„Oh, Rebecca“, sagte sie etwas irritiert.

„Hallo Tamara. Ich hoffe, wir stören nicht.“

„Nein, du störst doch nie. Allerdings habe ich gerade Besuch.“

„Macht nichts, wir können auch ein andermal wiederkommen.“  Dann gilt ihre gepflegte Aufmachung also gar nicht uns… Rebecca war überrascht und neugierig, wer wohl bei Tamara zu Besuch war,  und für wen sie sich dermaßen ‚in Schale’ geworfen hatte.

„Nein, nein, kommt ruhig herein. Wir können ja später weitermachen mit unserer …ähm.. Sitzung.“

Rebecca hatte mal wieder keine Ahnung, wovon Tamara sprach, was ja in letzter Zeit häufiger vorkam.

„Das ist meine Freundin Hannelore. Sie wollte dich unbedingt kennen lernen.“

„Hallo mein Mädchen.“

Rebecca drehte sich zu ihrer Freundin um und musste bei deren Anblick nun wirklich schmunzeln.  

Diese stand mit offenem Mund da, so als wäre ihr gerade ein Geist erschienen. So erschrocken hatte sie ihre nie um eine Antwort verlegene Freundin noch nicht gesehen. Nur schwer fand sie ihre Sprache wieder. Dann stammelte sie in Rebeccas Ohr:  

„Ist sie  – das wirklich…oder …ist das alles nur ein böser Traum?“

„Nun beruhig’ dich doch und komm jetzt!“

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Seitenaufrufe: 67 mal Aufgerufen Am 24. März 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Fluch, Hexen, Historisch, Jugendroman, Krimi, Liebesgeschichte, Magie, Mystery, regionaler Krimi, Thriller
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