Der magische Feuerring

Der magische Feuerring
Preis: 2,99 €
Autor:
Genre: Fantasy
Webseite: www.sabine-kalkowski-schriftsteller.de
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783734729713
Araquitar ist ein friedliches Land. Seine Bewohner leben in Frieden und Harmonie miteinander. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Von zwei Seiten droht schreckliche Gefahr. Der Untergang steht bevor. Nur ein Quitadar kann mithilfe des magischen Feuerrings das Unheil abwenden. Und so beginnt eine verzweifelte Suche nach einem Retter für Araquitar... 'Der magische Feuerring' ist ein Fantasyroman über den Mut sich einem schrecklichen Schicksal entgegenzustellen.
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Prolog

Erst war es nur ein kleiner heller Punkt am Nachthimmel, von niemandem bemerkt, denn es war niemand da, der ihn bemerken konnte. Die Tiere schenkten dem Himmel keine Beachtung.

Der kleine Punkt wuchs, wurde größer, bis er auch am Tag über dem Meer zu sehen war.

Irgendwann war er kein Punkt mehr. Sein Leuchten füllte den ganzen Himmel aus. Nun nahmen auch die Tiere Notiz, spürten, dass sich etwas näherte, etwas Bedrohliches, etwas, das nicht in diese Welt gehörte.

Mit dem Leuchten kam ein Grollen, erst ganz leise, dann immer lauter. Aber es kam nicht von dem Licht. Es kam aus den Bergen, welche die kleine, fruchtbare, grüne Ebene an drei Seiten begrenzten. Die Tiere waren gefangen zwischen dem Leuchten über dem Meer und den grollenden Bergen. In ihrer Unruhe drängten sie von einer Grenze zur anderen und zurück. Aus dem Licht wurde ein gleißender Blitz, als der Meteorit in den Ozean einschlug. Erst war es totenstill, selbst das Grollen war verstummt. Dann kam die Druckwelle mit ohrenbetäubendem Gebrüll und sengender Hitze, die alles auf der Ebene zu Staub verbrannte. Dann kam die Flut, brandete in riesigen Wellen gegen das Gebirge und begrub die verbrannte Erde unter sich. Was den Feuersturm in einer Höhle in der Erde überlebt hatte, ertrank nun in den Wassermassen. Aber nicht alles starb. Tief im Berg regte sich etwas. Es hatte das Nahen des Meteoriten gespürt und war von ihm in seiner Ruhe gestört worden. Nun regte es sich, tastete die Felsen entlang und fand Silberadern. Es kroch in das Silber, ließ es flüssig werden und formte einen handflächengroßen Ring. Es dehnte das umliegende Gestein, bewegte sich und weckte den schlafenden Vulkan. Mit einem Dröhnen und Krachen brach er aus und schleuderte mit der flüssigen Lava und der Asche auch den Ring heraus, der ins Wasser fiel und auf den Grund sank. Dort sollte er viele tausend Jahre ruhen und warten.

Er sah das Wasser zurückgehen und das Land zu neuem Leben erwachen. Er sah den Vulkan mehrere Male ausbrechen und seine nähere Umgebung in eine Einöde verwandeln. Und schließlich sah er, wie einige Menschen das Gebirge überwanden und sich auf der grünen Ebene niederließen. Sie tauften dieses Stück Land Araquitar, was in ihrer Sprache lebendiges Land bedeutete.

Die Menschen vermehrten sich und breiteten sich immer weiter auf der Ebene aus. Auf der Suche nach Erzen und Edelsteinen kamen sie auch eines Tages zum Vulkan.

Der magische Feuerring

Der erste Quitadar

Beginn der Aufzeichnung

  „Nador, komm zurück!“

Nador drehte sich zu seiner Schwester um und winkte. Er spürte, wie sich Steine unter seinen Füßen lösten und zu rutschen begannen. Rasch hörte er auf zu winken und kletterte den Hang noch ein Stück höher.

  „Nador!“

Norias Stimme nahm einen schrillen Klang an. Nador ignorierte sie. Er wusste, dass sie, wenn sie zu den anderen zurückkehrten, seinem Vater petzen würde, dass er weiter als erlaubt den Hang hinaufgeklettert war. Aber das war ihm egal. Er konnte sehr gut klettern und das Risiko einschätzen. Seit einigen Tagen zeltete seine Familie am Rand der Steinwüste, die den toten Vulkan umgab. Die Steinwüste grenzte direkt an die Weiden, die zu ihrem Hof gehörten. Vor zwei Wochen hatte sein Vater einen Stein aus dem Huf eines ihrer Ponys entfernt. Und dieser Stein hatte sich als Edelstein entpuppt. Die einzige Erklärung dafür war, dass sich die kleine Stute bei der Nahrungssuche zu weit in die Steinwüste vorgewagt hatte. Vielleicht hatte sie auch etwas aufgeschreckt, ein lautes Geräusch oder eine unerwartete Bewegung in einem der flachen Büsche am Rand der Steinwüste. Oder vielleicht ein Rudel Godros, wilde Hunde, die eigentlich in den Wäldern am Fuß des Gebirges lebten. Immer wieder rissen sie Herdentiere.

  „Nador! Ich gehe jetzt zu Papa!“

Nador seufzte. Noria konnte eine wahre Nervensäge sein.

Ein Glitzern erregte seine Aufmerksamkeit. Das Licht der letzten Sonnenstrahlen hatte sich in etwas verfangen.

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Seitenaufrufe: 70 mal Aufgerufen Am 26. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Fantasy, Feuerring, Magie, Zauberei
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