Der Henker von Rothenburg Teil 2: Verrat in Rothenburg

Der Henker von Rothenburg Teil 2: Verrat in Rothenburg
Preis: 13,97 €
Autor:
Genres: Belletristik, Historisch
Webseite: www.wdiefenthal.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781505204025
Rothenburg 1526: Matthias und Marie Wolf, der Henker und seine Frau, die das Schicksal auf grausame und doch wundersame Weise zusammenführte, wollten eigentlich nur unbehelligt leben. Doch der Hexenkessel aus Gerüchten, Ränkespielen und Intrigen um sie herum hört nicht auf zu brodeln. Das junge Paar geht in die Offensive – und kommt einem wahren Komplott auf die Spur ...
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Leseprobe

Juni 1526

1. Kapitel

Während Marie und Matthias zueinander fanden, streifte Jakob von Scharfenstein durch Rothenburg. Er war wütend. Als er auf dem Fest Marie ausgelassen mit dem Henker tanzen gesehen hatte, wäre er am liebsten vorgestürmt und hätte ihm sein Messer ins Herz gerammt. Aber er wusste, er war dem Scharfrichter nicht gewachsen. Auch wenn dieser, wie es hieß, bei einem Kampf mit einem Unbekannten verletzt worden war.

Als er dann Karl und Helga getroffen hatte, wusste er, was er an diesem Abend wollte. Er hatte sich in den Kopf gesetzt, die beiden weiter auszunutzen, vor allem die Bäckerstochter. Er hatte den Plan entwickelt, mit den beiden ins Kontor zu gehen und dann zu sehen, ob die dralle Helga zwei Reiter vertragen würde. Allein der Gedanke daran hatte sein Gemächt gegen seine engen Hosen gedrückt.

Doch auch dieser Plan war durch den Aufzug des Bäckermeisters zunichtegemacht worden. Kurze Zeit später war auch Karl verschwunden.

Dann kam das Gewitter. Er suchte in den Gasthäusern der Stadt Zerstreuung, aber es war überall so voll, dass er nirgends hineinkam. Vor dem »Goldenen Schwan« standen einige Stadtwachen, die alle ankommenden Gäste wegschickten.

Also strich er weiter durch die Gassen. Er sah einige Huren, welche ihre Freier in Hauseingängen oder dunklen Gassen bedienten. Es gab zu wenig Zimmer für alle dafür.

»Na, da wird dieser Henker ein hübsches Sümmchen verdienen«, brummte er. Schließlich erhielt Matthias Wolf den sogenannten Hurenpfennig, der ihm alleine zustand. Und bei einem solchen Fest waren mehr Hübschlerinnen in der Stadt, die auf ein einträgliches Geschäft mit den Händlern und Besuchern hofften.

Sein Gemächt klopfte immer noch, als er auf einmal seinen Augen nicht zu trauen wagte. Vor ihm, auf der anderen Seite der Straße, drückte sich eine Gestalt eng an die Wände der Häuser. Er konnte sein Glück nicht fassen. Die Bäckerstochter hatte sich davon geschlichen, um sich mit Karl zu treffen. Das würde er ihr vermiesen, beschloss er.

So leise er konnte, näherte er sich schnell der Gestalt. Ja, es war Helga, er erkannte sie. Als sie an einer leerstehenden Werkstatt im Judenviertel vorbeikamen, schlug er zu.

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Seitenaufrufe: 136 mal Aufgerufen Am 12. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Action, Erotik, Hexerein, Historisch, Intrige, Mord, Verrat
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