Das neue Imperiums – MARKAN-Saga Band 4

Das neue Imperiums – MARKAN-Saga Band 4
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Science-Fiction
Webseite: www.cliffallister.info
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Von den Freunden verlassen und gegen einen übermächtigen Feind. Markan rüstet sich für seinen letzten Kampf. Obwohl Markan einen Hinweis auf den Aufenthaltsort seiner Freunde gefunden hat, werden seine Probleme nicht weniger. Jenny befindet sich in den Händen des Imperators und dessen Vorbereitungen für den Feldzug gegen die X´enth´y sind beinahe abgeschlossen. Als Markan auch noch feststellen muss, dass seine alten Freunde ihn im Stich lassen, muss er für seinen letzten Kampf Verbündete an unwahrscheinlicher Stelle suchen.
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Leseprobe

1. Markan-4, Markan-System, Terzan-7

Die beiden Raumschiffe schwebten nebeneinander
am Himmel über Markania, der Hauptstadt des
Planeten. Sie hätten unterschiedlicher kaum sein
können. Der graue Frachter in seiner
ungeschlachten, kantigen Form und daneben das
elegante, schnittige weiße Schiff. Bewegungslos
hingen sie in geringer Höhe über dem Platz im
Zentrum der Stadt. Unter ihnen wimmelte es von
Menschen. Der Platz war völlig überfüllt und selbst
in den zuführenden Straßen gab es kein
Durchkommen mehr. Es schien, als sei jeder
Bewohner des Planeten unterwegs, um die
Ankömmlinge zu begrüßen. Es herrschte
Volksfeststimmung. Selbstgemachte Fahnen
wurden geschwenkt, Plakate hochgehalten, es
wurde getanzt und gelacht und Hunderte von
improvisierten Ständen und Buden boten Speisen
und Getränke an. Musikkapellen spielten und völlig
Unbekannte lagen sich abwechselnd lachend und
weinend in den Armen. Niemand konnte sich
erinnern, die gesamte Bevölkerung jemals so
ausgelassen erlebt zu haben. An einer Seite des
Platzes hatte man eine Bühne errichtet, auf der sich
sämtliche Mitglieder der Regierung versammelt
hatten. Holodrohnen schwirrten durch die Luft, um
die Bilder für diejenigen, die nicht dabei sein
konnten, in die entlegensten Winkel des Planeten
zu übertragen. Es war der Tag, den alle
herbeigesehnt, doch an den niemand mehr wirklich
geglaubt hatte. Markan von Hillnar war nach weit
mehr als siebenhundert Jahren zu seinen Freunden
zurückgekehrt.
Zwei Tage zuvor hatten sich die Retorion und
die Alrena an einem zuvor festgelegten Punkt am
Rand des winzigen Sternenhaufens getroffen. Die
Retorion war bereits am Vortag eingetroffen, da
Mark einen Tag länger auf Ra´X´enth geblieben war,
als beabsichtigt. Er hatte nochmals mit der Königin
zusammengesessen und sie über die neuesten
Entwicklungen informiert. Auch die X´enth´y waren
erleichtert, dass er herausgefunden hatte, wohin die
Flüchtlingsflotte verschwunden war und wo sich
die dringend benötigten Kampfschiffe befanden.
Nun gab es wenigstens eine Chance, Hogar von
Vokossians geplanten Angriff abzuwehren. Morana
und Jack durften diesmal bei der Audienz dabei sein
und waren von der Königin sehr beeindruckt. Diese
sah Morana als Abgesandte der Flüchtlinge an und
behandelte sie mit höchstem Respekt. Sie drückte
außerdem ihr Bedauern über Jennys Entführung
aus und versprach die Hilfe der X´enth´y bei einer
geplanten Befreiung als Gegenleistung für Marks
Zusage den Insektoiden im Kampf gegen Vokossian
beizustehen.
Als Morana die Alrena zum ersten Mal sah, war
jeder restliche Zweifel an Marks Identität, den sie
insgeheim noch gehegt haben mochte, sofort
verflogen. Die KI begrüßte Morana
überschwänglich und war nicht minder als Mark
darüber erstaunt, dass Mellor die KI-Technologie
genutzt hatte, um seine geistige Essenz zu
bewahren. Während Mark der Idee skeptisch
gegenüberstand, war die KI begeistert.
»Es ist ein schönes Gefühl für mich, zu wissen,
nicht die einzige meiner Art zu sein«, erklärte sie.
»Mellors Ansatz ist außerdem sehr clever. Da es
nicht möglich ist, biologisches Leben beliebig zu
verlängern, und wir weder die Stasistechnologie
beherrschen, noch einen vollständigen
Bewusstseinstransfer, ist die Sammlung von
Erinnerungen und die Übertragung des
Speicherinhaltes seines Memochip das Nächstbeste.
Wenn er über Jahre alles, woran er sich aus seinem
langen Leben erinnern konnte, zusammengetragen
und in die KI eingespeist hat, ist das Endresultat in
Verbindung mit den Daten des Chips fast der echte
Mellor von Hillnar.«
Mark war nach wie vor nicht überzeugt. Eine KI
durchlief nach der Erweckung eine eigenständige
Entwicklung des rudimentären Bewusstseins. Auch
wenn sie dabei auf Mellors gesamte
Lebenserinnerungen zugreifen konnte, war es in
seinen Augen doch fraglich, ob sie emotional und
charakterlich tatsächlich dem lebenden Mellor
entsprechen konnte. Er war gespannt auf ihre erste
Begegnung.

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Seitenaufrufe: 20 mal Aufgerufen Am 27. Juni 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Science Fiction, SciFi, SF, space opera
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