Das Geheimnis des Schulenbergtunnels

Das Geheimnis des Schulenbergtunnels
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Kinder & Jugend
Webseite: www.rene-bote.jimdo.de
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783741241543
Adrian ist sofort Feuer und Flamme, als sein Großvater ihm von einem Schatz im Schulenbergtunnel erzählt. Zusammen mit seinem besten Freund Moritz macht er sich auf die Suche, und tatsächlich finden sie in der Nähe des Tunnels einen versteckten Stollen. Doch noch jemand scheint hinter den Juwelen und wertvollen Münzen her zu sein, und als Adrian und Moritz merken, dass sie nicht allein sind, da sind sie fast schon aus dem Rennen. Eine aufregende Jagd quer durch Hattingen beginnt...
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Es war viel zu warm für die erste Maihälfte, brüllend heiß schon seit mehr als einer Woche, so dass die Stadtverwaltung die Eröffnung der Freibadsaison hastig vorgezogen hatte. Eigentlich hätte es erst im Juni losgehen sollen, aber mehrere Tage mit über dreißig Grad in Folge waren ein Argument, dem sich die Stadtoberen nicht verschließen konnten. Die Bürger dankten es ihnen, denn Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, Babybecken und Liegewiese waren gesteckt voll, an Rutschen und Sprungturm bildeten sich lange Schlangen, und die Leute vom Kiosk kamen mit dem Eisverkauf kaum hinterher.

Die beiden Jungen, die auf dem hinteren Teil der Wiese eine Frisbee-Scheibe fliegen ließen, hätten nach Schulschluss gleich vom Klassenzimmer aus ins Wasser hechten können, denn ihre Schule lag direkt nebenan. Die Versuchung war groß gewesen, bestimmt nicht nur bei den Schülern, aber für Hitzefrei hatte es dann doch um eine Winzigkeit nicht gereicht.

Adrian und Moritz kannten sich seit dem Kindergarten, und genauso lange waren sie auch schon beste Freunde. Sie wohnten nicht weit voneinander entfernt, waren im Kindergarten in der gleichen Spiel¬gruppe gewesen, dann in der gleichen Grundschulklasse, und nun auch gemeinsam in der sechsten Klasse der Gesamtschule in Welper.

Moritz war der Sportlichere von beiden. Er spielte Fußball in der D-Jugend des hiesigen Vereins, war ein guter Schwimmer und ein erfahrener Bergwanderer. Jedes Jahr fuhr er in den Sommerferien mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester nach Tirol und machte dort durchaus anspruchsvolle Touren. Richtig an Steilwänden geklettert war er zwar noch nicht, aber er war ausdauernd, trittsicher und schwindelfrei, und schmale, holprige Pfade, die direkt am Abgrund entlang führten, waren für ihn kein Hindernis. Besonders gern zog er nur mit seinem Vater los, denn dann konnten sie schwierigere Touren machen als wenn seine Schwester dabei war. Mareike war für ihre acht Jahre zwar auch behände und ausdauernd, aber ganz so viel wie Moritz wollten die Eltern ihr doch noch nicht zumuten.

Adrian schwamm ebenfalls gerne und ging mit, wenn Moritz und ein paar andere Jungen sich auf dem Bolzplatz trafen, war alles in allem aber nicht so sportbegeistert wie sein bester Freund. Dafür las er gerne und viel und hatte sich selbst das Entwickeln von Computerprogrammen beigebracht. Das Quiz, das er programmiert hatte, hatten etliche Klassenkameraden auf dem Rechner, und aktuell bastetelte er an einem Kartenspiel.

In dieser Woche, wo die Hitze fast unerträglich war, hatte er jeden Nachmittag im Freibad verbracht. Moritz dagegen hatte zweimal aussetzen müssen wegen seines Fußballtrainings. Da hatte sich selbst seine Begeisterung in Grenzen gehalten, und er war froh gewesen, wenn er endlich unter der Dusche gestanden hatte, obwohl der Trainer mehrere Trinkpausen angeordnet und auf besonders laufintensive Übungen verzichtet hatte.

Als Moritz aus der Schule gekommen war, hatte das Thermometer zu Hause vierunddreißig Grad angezeigt, und die kleine Wetterstation hing neben der Terrassentür an der Westseite des Hauses, hatte also bis zum frühen Nachmittag keine direkte Sonne abbekommen. Kein Wunder also, dass Adrian und Moritz kaum aus dem Wasser draußen schon wieder schwitzten. Sie verausgabten sich nicht einmal besonders, ließen den Frisbee eher gemächlich fliegen, aber bei solchen Temparaturen war eigentlich jede Bewegung fast schon zu viel.

Näher zu den Becken hin war die Liegewiese so voll, dass man kaum noch einen Flecken Grün sah und an manchen Stellen gezwungen war, auf fremde Handtücher zu treten, weil es überhaupt keine Lücken dazwischen gab. Weiter hinten, wo Adrian und Moritz unterwegs waren, war es nicht ganz so schlimm, und eine Handvoll Neuankömmlinge hätte noch Platz gefunden. Die beiden Jungen liefen zwischen den anderen Badegästen, die sich sonnten, lasen oder redeten, hin und her und warfen die Frisbee-Scheibe von Zeit zu Zeit auch über die Leute hinweg, die ausgestreckt auf ihren Badetüchern lagen. Die meisten waren Kinder und Jugendliche, die das nicht weiter störte, und natürlich achteten Adrian und Moritz darauf, tunlichst niemandem die Frisur zu lichten.

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Seitenaufrufe: 24 mal Aufgerufen Am 1. August 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Freundschaft, geheimer Ort, Hattingen, Nachtwache, Schatzsuche, Tunnel, Verbrecherjagd
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