Chroniken der Milchstraße – USN Space Rangers: Pokerspiele

Chroniken der Milchstraße – USN Space Rangers: Pokerspiele
Preis: 0,49 €
Autor:
Genre: Science-Fiction
Webseite: www.science-fiction-stories.at
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als E-Book
ISBN: 9783738653847
Nachdem ein kehhl'daaranischer Stoßtrupp eine Forschungsstation auf dem Mond G-greea im d-goriaanischen System eingenommen hat, herrscht beim Oberkommando der Space Navy Aufregung, denn in dieser Station wird der Erreger einer tödlichen Krankheit gelagert, den die Kehhl’daaraner als biologische Waffe missbrauchen könnten. Hank Snowden und sein Team bekommen die Aufgabe, die Station wieder unter Kontrolle zu bringen und den Erreger sicherzustellen. Schnell wird ihm klar, dass es schwierig sein wird, diesen Auftrag auszuführen, denn sie haben es mit einem zähen Gegner zu tun. Zudem spielt einer der d-goriaanischen Forscher falsch.
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Leseprobe

Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben.

Horaz (68 – 8 v. Chr.), römischer Dichter

Violette Augen gafften verlegen zu dem Mann gegenüber. Ein strafender Blick kam zurück. Er fühlte sich wie ein Lausbengel, der von seinem Vater eines dummen Streiches wegen getadelt wurde.

Der Kopf senkte sich. Nervös, schuldbewusst, starrte er auf seine blank polierten Stiefel.

Ja! Er kam sich wie ein dummer Junge vor, der etwas angestellt hatte. Finikus war jedoch kein frecher Pimpf, sondern ein pykejonischer Krieger und ein Mitglied der Space Rangers. Noch! Als Hank Snowden ihm über Interkom mitteilte, dass er sich umgehend in dessen Büro melden soll, da wusste er, dass der Gunny beabsichtigte, ihn wegen seines Verhaltens auf Axa Gar-Goriaa zur Schnecke zu machen.

»Sie wissen, weshalb ich Sie herzitiert habe?«, eröffnete Snowden mit harscher Stimme.

»Ich kann es mir denken«, entgegnete der Pykejon schuldvoll.

Snowden gab ein leises, von tiefer Verärgerung durchdrungenes Brummen von sich. »Das will ich auch hoffen!«

»Darf ich offen sprechen?«

»Bitte!«

»Die Ereignisse auf Axa Gar-Goriaa liegen nun schon zwei Wochen zurück. Sie haben in der ganzen Zeit kein Wort darüber verloren. Doch kaum taucht dieser Colonel auf, da zitieren Sie mich wegen jener Angelegenheit in Ihr Büro. Sie machen mich doch nur zur Schnecke, weil er Sie dazu aufgefordert hat.«

»Custódio Garcia!«, drang es abschätzig aus Snowdens Mund. Er konnte den neuen Befehlshaber der auf der ALLIANCE stationierten Kompanie der Rangers nicht leiden. Das beruhte auf Gegenseitigkeit. »Sie haben vollkommen recht! Der Colonel wollte, dass ich Ihnen ordentlich den Kopf wasche. Nachdem er mir den Kopf gewaschen hat.« Sein Gesicht nahm einen Ausdruck an, als hätte er in eine Zitrone gebissen.

Mit Unwillen erinnerte er sich an das erste Treffen mit dem Colonel. Garcia hatte Snowden unmissverständlich klar gemacht, dass er den Gunny und sein Team für einen Haufen Stümper hielt, der zu Unrecht die Uniform der Space Rangers trug. Natürlich hatte er vor allem an Finikus etwas auszusetzen. › »Der Mann hat sich wie ein verängstigtes Kind verhalten. Eine Schande für die Uniform!« ‹, hatte er Snowden an den Kopf geworfen.

»Er will, dass ich Sie aus dem Team werfe, Sie zur regulären Marineinfanterie versetzte«, fuhr Snowden mit Bedauern in der Stimme fort.

In Finikus‘ Augen flackerte Zorn auf. »Ich gebe offen zu, dass ich mich auf Axa Gar-Goriaa nicht wie ein Ranger verhalten habe, doch in der Schlacht von Groombridge 34 habe ich bewiesen, dass ich das Recht habe, die Uniform eines Rangers zu tragen. Das wissen Sie, und das weiß sicherlich auch Colonel Garcia. Mir aus diesem einen dummen Fehler einen Strick zu drehen, meine militärische Karriere damit zu lynchen, ist eine Ungeheuerlichkeit.«

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Seitenaufrufe: 25 mal Aufgerufen Am 2. Juni 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Fiction, Militäry, Rangers, Science, Space, Virus
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