Chandni – Destiny? Ihre Liebe begann im Traum

Chandni – Destiny? Ihre Liebe begann im Traum
Preis: 4,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: www.medusa-mabuse.com
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783736854314
Adrianna und Siddharth lernen sich schon als Kinder auf der Traumebene kennen. Dort begegnen sie sich Nacht für Nacht. Zwei Kinder, die in völlig unterschiedlichen Kulturen leben. Siddharth ist ein junger Inder, Adrianna lebt in Europa. Mit der Zeit erblüht aus spielerischer kindlicher Freundschaft Zuneigung und eine tiefe Liebe. Doch nicht nur die Liebe verbindet die beiden. Adrianna und Siddharth empfinden die gleiche Leidenschaft für den Tanz. Können Träume Wirklichkeit werden? Siddharth ist überzeugt davon, dass ihre starke Bindung zueinander nicht nur im Traum besteht. Adrianna aber zweifelt an den Gefühlen, die sie in ihren gemeinsamen Träumen füreinander hegen, und daran, dass diese irgendetwas mit der Realität zu tun haben. Ihre Wege trennen sich, vergessen können sie einander jedoch nie. Jahre später begegnen sie sich im realen Leben. Hat die Liebe, die in den Träumen der beiden begann, eine Chance, oder lässt das Schicksal sie getrennte Wege gehen? Fast scheint es so, denn immer wieder droht Gefahr, die das Glück der beiden überschattet.
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Kapitel 1 – Ich nenne dich Chandni

Carlotta erhebt sich steif aus ihrem großen Sessel hinter dem monströsen Schreibtisch. Ihr Gesicht wirkt versteinert und zeigt keinerlei Regung. Ihr Blick hingegen heftet sich auf den Kriminalbeamten, der ihr gegenübersteht und im Begriff ist, sich zu verabschieden.

»Bemühen Sie sich nicht, Señora Martinez, ich finde allein hinaus.« Er ist etwas irritiert, vielleicht deshalb, weil die alte Dame sehr gefasst ist. Viel zu sehr, was ihn üblicherweise sofort stutzig werden lässt. Andererseits kennt er sie schon sehr lange, da seine Töchter seit Jahren ihre Tanzschule besuchen. Aus diesem Grund hat er es persönlich übernommen, sie von dem tödlichen Anschlag auf ihren Sohn und ihre Schwiegertochter zu unterrichten.

»Herr Köhler«, wendet sie sich nun an ihn, wobei er bemerkt, dass sie jetzt doch um Fassung ringt, sich aber rasch wieder im Griff hat. »Würden Sie mich über die Ermittlungen informieren?«

Der Beamte nickt ihr freundlich zu und deutet gleichzeitig auf seine Visitenkarte, die er auf ihren Schreibtisch gelegt hat. »Rufen Sie mich an, wenn Ihnen noch etwas einfällt. Ich versichere Ihnen, dass wir die Täter fassen werden.«

Carlotta sinkt in ihren Sessel zurück, während der Kriminalbeamte das Arbeitszimmer verlässt. Erst als sie das Geräusch der zufallenden Haustür hört, beugt sie sich wieder nach vorne zum Schreibtisch, um die Schublade unter der Arbeitsplatte zu öffnen. Ihr entnimmt sie ein kleines, rotes Notizbuch.

»Das kann ich nicht zulassen«, raunt sie in die Stille des Raumes, als sie das Büchlein auf der Suche nach einer ganz bestimmten Nummer durchblättert. Bevor sie zum Telefon greift, wirft sie einen kurzen Blick auf die Kaminuhr. Sie zögert einen Moment, in dem sie überlegt, ob sie den Anruf verschieben soll, da es in den Staaten erst früher Morgen ist, aber die Angelegenheit duldet keinen Aufschub. Bereits eine knappe Minute später hört sie eine sehr verschlafene Stimme, die jedoch hellwach klingt, als sie sich meldet.

»Carlotta, was ist passiert?«

»Tut mir leid, Laura, dass ich dich so früh störe. Es ist in der Tat etwas Entsetzliches geschehen. Juan und Sunehri wurden heute Vormittag in ihrem Wagen erschossen.« Sie hält kurz inne, denn es auszusprechen macht es so endgültig, aber für Trauer hat sie jetzt keine Zeit. Ehe sie weitersprechen kann, ruft Laura bestürzt:

»Das ist ja furchtbar, Carlotta. Das tut mir schrecklich leid. Wie geht es dir? Kann ich irgendetwas für dich tun?«

Die alte Dame ist erleichtert, dass sie so schnell ihre Hilfe anbietet, denn das ist der eigentliche Grund für diesen Anruf.

»Soeben war ein Beamter der Kriminalpolizei bei mir. Laura, ich muss dich um einen Gefallen bitten. Du musst verhindern, dass die Kripo ermittelt. Ich kann mir vorstellen, wer dahintersteckt. Sollten die Täter gefasst werden, bringt mir das meine Kinder aber nicht zurück. Viktor dagegen erfährt vielleicht davon. Das will ich unter allen Umständen vermeiden. Kannst du in den nächsten Tagen vorbeikommen? Ich möchte mich darüber nicht weiter am Telefon unterhalten.«

»Du bist gut«, erwidert die Frau am anderen Ende aufgebracht. »Wie stellst du dir das vor? Unser Arm reicht zwar weit, doch ich glaube kaum, dass das FBI die Ermittlungen eines Mordfalles in Europa verhindern kann. Hast du überhaupt eine Ahnung, in was für eine Situation du mich dadurch bringst? Ich könnte veranlassen, dass die Presse aus dem Fall herausgehalten wird. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen, sollte es tatsächlich zu einer Verhaftung kommen. Mehr kann ich dir momentan nicht zusichern. Wie dem auch sei, ich fliege, so schnell es geht, nach Deutschland. Bestimmt kann ich dir dann schon sagen, wie wir weiter vorgehen. Mach dir wegen Viktor keine Sorgen. Er wird nach wie vor beobachtet. Er verhält sich ruhig. Agiert nur noch im Hintergrund. Ich denke nicht, dass er noch immer nach dir sucht.«

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 92 mal Aufgerufen Am 6. März 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Action, Belletristik, Drama, Liebe, Liebesroman, Spannung, Träume
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