Blutsilber – Die Zeichnung der Feuerträumerin

Blutsilber – Die Zeichnung der Feuerträumerin
Preis: 3,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Horror & Mystery
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783734758171
Seit wieder zarte blaue Flammen über ihre Haut tanzen, ist Jella klar, dass sie ihrer jahrelang ignorierten Natur nicht entkommen kann. Nach einer fatalen Nacht wird binnen weniger Stunden eine gnadenlose Jagd auf die junge Frau eröffnet, denn das Wissen um ihre Existenz weckt jahrhundertealte Machtgelüste auf Seiten ihrer Verfolger. Dem sadistischen Ritual der Zeichnung, das ihre Fähigkeiten für die blutfressenden Adicten nutzbar machen soll, kann sie entkommen – doch dank unvollständig gezeichneter Banne breiten sich ihre Kräfte allmählich ungehindert aus. Helfen kann ihr tatsächlich nur ein Adict – und die Beantwortung der Frage, ob Brandon, der Adict, der sie schließlich einfängt, seinen gnadenlosen Instinkten folgt oder den zarten Gefühlen, die zwischen ihnen aufgeflammt sind, nachgibt, wird damit für Jella eine Entscheidung auf Leben und Tod…
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Kaum war er an der Tür angekommen, öffnete sie sich und die Frau, die er suchte, kam herausgewankt.

Im Schein der milchigen Gartenbeleuchtung konnte er nicht viel erkennen, doch als sie auf ihn zu taumelte, eine Hand fest an ihren Hals gepresst, erkannte er, dass ihr Blut über die Hand lief. Viel Blut. Zuviel Blut, um als normaler Mensch noch so aufrecht stehen zu können. Seine Nackenhaare richteten sich augenblicklich auf. Eine Begabte, hämmerte es in seinem Schädel, er hatte mit einer dieser Kreaturen geschlafen, einer Hexe, die ihm das Hirn vernebelt haben musste. Vielleicht war er sogar an eine Langlebige geraten, niemand sonst rannte mit solch einer Wunde noch so agil durch die Gegend.

All das schoss ihm in Sekunden durch den Kopf – und trotzdem konnte er sich ihren schockgeweiteten Augen nicht entziehen. Die etwas angetrunkene, fröhliche, ziemlich direkte Frau von vorhin war einem Wesen gewichen, das aus jeder Pore Angst ausdünstete und ihn gleichzeitig so hilflos und misstrauisch anstarrte, dass er sich nicht sicher war, ob sie sich ihm in die Arme werfen oder ihn k.o. schlagen würde. So oft er selbst Begabte eingefangen hatte – ihr Anblick traf ihn auf einer Ebene, die er nicht benennen konnte und wollte. Er versuchte, zu seiner ursprünglichen Wut zurückzufinden, doch ihr Anblick schien alles zu überstrahlen, als lähme er sein Gehirn. Er machte lediglich einen Schritt auf die Frau zu, berührte sie sachte am Arm und war nicht darauf gefasst, dass sie heftig zurückzuckte.

»Es brennt«, stellte die Frau tonlos fest, wischte sich mit der freien Hand übers Gesicht und hinterließ rote Streifen. »Ich muss dann mal…weg.« Sie taumelte ein paar Schritte rückwärts, stolperte um ein Haar in einen Strauch hinein und fing sich wieder. Mit erstaunlich schnellen Schritten bewegte sie sich von ihm fort.

»Hey!«, rief er und rannte ihr hinterher. Jetzt, wo er nicht mehr das verheulte Gesicht vor Augen hatte, konnte er wieder klar denken. Wenn sie die Zielperson von Merten war und sie wirklich so vielversprechend war, wie dieser behauptete hatte, musste er sie kriegen. Dem stolpernden Zickzack der Frau konnte er locker folgen, lediglich die zunehmende Dunkelheit machte ihm Probleme, genauso wie der Frau auch.

»Bleiben Sie einfach stehen!«, rief er ihr hinterher und versuchte zu beschleunigen. »Sie ersparen uns beiden viel Stress, wenn Sie – «

Er fluchte, als er stolperte, fing sich und spürte, wie sein vertrauter Jagdinstinkt in ihm aufstieg. Sie wollte rennen? Weglaufen, sich verstecken? Bitteschön. Es war schließlich sein Job, Leute wie sie einzufangen.

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Seitenaufrufe: 47 mal Aufgerufen Am 17. August 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Hexe, Liebe, Lust, Schicksal, Schmerz, Unsterbliche, Verdammnis
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