Bloody Luna

Bloody Luna
Preis: 1,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Fantasy
Webseite: www.Ruby-Stein.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als E-Book
ISBN: 9783736867802
Die 16 jährige Melina verliebt sich Hals über Kopf in den attraktiven und älteren Ramon. Als Melina auf mysteriöse Weise hinter Ramons dunkles Geheimnis kommt, schwebt sie in Lebensgefahr, denn Ramons Clan würde es niemals zulassen, dass ein gewöhnliches Mädchen von ihren dunkelsten Machenschaften weiß. Ramon täuscht Melinas Tod vor und flüchtet mit ihr ins Ausland. Ist der attraktive Jüngling der Held von dem ahnungslosen Mädchen oder doch ihr Untergang? Bloody Luna ist ein packender Fantasy Roman, welcher den Leser mitnimmt in eine Welt hinter unsere gewöhnliche Kulisse.
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Leseprobe

1

Meine brennenden Augen erblicken die WC Brille, als ich wieder langsam zu mir komme. Was für ein scheiß Gefühl, wenn einem so dermaßen schlecht ist, mir dreht es alles um und ich könnte mich nur noch übergeben. Der Versuch eine Wodkaflasche zu kippen, war wohl nicht eine meiner glorreichsten Ideen.

„Lina?“, oh Himmel, nicht auch noch das, meine Mutter, wenn sie mich so sieht flippt sie aus. Langsam öffnet sich die Badezimmertür.

“Lina, was ist los, du bist doch nicht etwa betrunken oder?”                                                    Das Entsetzen ist meiner Mutter ins Gesicht geschrieben, ich blicke sie nur ganz kurz an und schau wieder in den Abfluss der Toilette.

„Sieh mich gefälligst an, wenn ich mit dir spreche!“                                                                Ich schlucke hart und meine Kehle  brennt, ich spüre wie sich die Tränen in meinen Augenwinkeln sammeln und ich kämpfe dagegen an, ich will nicht heulen wie ein Baby, schließlich bin ich schon 16 und somit schon so gut wie erwachsen. Ich konzentriere mich auf einen Punkt in der Kloschüssel und atme tief ein und aus, bevor ich meiner Mutter ins Gesicht blicke. Ihr wutverzerrtes Gesicht, welches eine gute Portion von Enttäuschung spiegelt, versetzt mir einen Stich.

„Sag mir sofort was das soll, bist du von allen guten Geistern verlassen, es ist mitten am Tag unter der Woche und du bist hacke dicht, mein Fräulein.“                                                       Die Welt um mich herum wird schwarz, wie soll ich ihr erklären was mit mir los ist, ich weiß es doch selbst nicht so genau. Ratlos blicke ich zu ihr und zucke mit den Achseln.

„Ist das alles? Hast du mir nicht mehr zu sagen?“                                                                     So langsam gerät sie in Rage, sie ballt die Fäuste und schluckt deutlich ihren Zorn hinunter, bevor sie sich umdreht und aus dem Badezimmer stapft, straft sie mich mit ihrem wutentbrannten Blick.

„Darüber reden wir noch meine Liebe“, das knallen der Badezimmertür ist wie ein lautes Dröhnen in meinem Kopf.

Mit dickem Kopf und einem schlechten Gewissen liege ich nun in meinem Bett und ich überlege was schief gegangen ist. Vor etwa 6 Monaten habe ich diesen süßen Kerl kennen gelernt, er hat was verbotenes, was Gefährliches. Er ist 23 Jahre und verdammt sexy. Schon allein, wenn das meine Mutter wüsste, würde sie mich wohl köpfen. In diesem kleinbürgerlichen Haushalt sind solche Fehltritte nicht erlaubt. Wieder schweifen meine Gedanken zu Ramon, er trägt hauptsächlich schwarz und das lässt seine blasse Haut noch weißer erscheinen, seine dunklen Augen haben diesen stechenden Blick der mir durch Mark und Bein geht. Er nennt mich immer bei meinem vollen Namen, Melina, das allein jagt mir schon einen Schauer über den Rücken. Ich habe ihn im Internet kennengelernt, er hat so eine besondere Art sich auszudrücken, fast schon etwas altmodisch aber dennoch total cool. Nach einigen Wochen haben wir uns getroffen, er hat mich zum Italiener ausgeführt, es war so romantisch mit Kerzenschein und Musik. Er hat mir jeden Wunsch von den Lippen abgelesen und ich fühlte mich wie eine Königin. Seit diesem Abend treffen wir uns heimlich zwei bis drei Mal die Woche. Meine Mutter glaubt, ich gehe zum Sport oder bin bei einer Freundin. Es ist einfach so schön in seiner Nähe zu sein, wie am ersten Abend trägt er mich auf Händen.

Etwa zwei Monate nach unserem ersten Treffen, wollte er unbedingt dass ich seine Freunde kennenlerne. Sie sind alle in seinem Alter und wie er, scheinen sie alle wohlhabend zu sein. Sie haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Ramon, was das Auftreten und die Ausdrucksweise angeht. Sie treffen sich immer in einem alten Gewölbekeller, das ist schon fast gruselige und wenn Ramon nicht bei mir wäre, dann würde ich da alleine nicht reingehen.

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Seitenaufrufe: 45 mal Aufgerufen Am 17. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Blutmond, Drachen, Echsen, Flucht, Geheimgesellschaft, Gestaltwandler, Hybride, Rebellen, Ritterorden, schwarze Magie
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