Betreutes Wohnen auf See???: Aber holla!

Betreutes Wohnen auf See???: Aber holla!
Preis: 9,90 €
Autor:
Genre: Erotik
Webseite: www.vtp-vewrlag-berlin.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch
ISBN: 9783981739602
Könnte fast so stimmen ... Seit geschlagenen 4 Jahren bin ich mehr als nur glücklich verheiratet. Ich versichere immer, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten eine treue Ehefrau sei. ☺ Doch wie definiert man Treue? Schließlich habe ich nie von mir behauptet nur ein braves Mädchen gewesen zu sein. Berlin, eine Großstadt mit unzähligen Verlockungen, Reizen und Vielfalt an Möglichkeiten das Leben auszukosten, führte dazu, dass ich nach dem Motto: „Lebe heute, solange du kannst, später wenn es nicht mehr geht, lebst du weiter von dem Erlebten“ durchgestartet habe. Heute möchte ich meine skurrilen Erlebnisse zurückrufen und alle Erinnerungen in diesem Buch verfassen. Mag sein, dass mein Leben voller Erotik und ungewöhnlichen Situationen nicht unbedingt für die Mehrheit der Öffentlichkeit sein mag, doch denke ich, bestimmt für Solche, die diese bizarren Momente sich nie selber zutrauen würden, aber doch davon träumen und...
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Leseprobe

Am Kreuzfahrtschiff angekommen, war sie unglaublich erstaunt.

„Man was für ein großer geiler Dampfer!“, schrie sie erfreut raus.

„Oh Gott, ich freue mich so sehr, aber was soll ich nur machen, wenn dieser Idiot die Abfahrt verpasst?“

„Erstens ist er dann wirklich ein Vollidiot, so ein hübsches Mädchen zu versetzen. Zweitens nicht so wild, er kann doch zur nächsten Station nachfliegen.“

„Und ich?“, fragte sie betreten.

„Sie checken ein, und wenn es Probleme gibt, kommen Sie zu mir.“

Das Einchecken ging wirklich zügig, viel schneller, als würde man fliegen. Alle waren sehr freundlich.

Am Fahrstuhl verabschiedete ich mich von Vivien.

„Ach so, wir sind im elften Deck in der

Suite 1101. Das müssen Sie aber durchrufen lassen, da der Aufzug nur mit der Suitecard hinfährt. Fragen Sie einfach an der Rezeption nach Fini von Loren. Sie sehen, mein Name ist auch nicht moderner.“

Wir nahmen sie noch bis dahin mit. Dort verloren wir uns dann.

Der Cruisedirektor begleitete mich persönlich zur Suite. Währenddessen beteuerte er die ganze Zeit, mir jeden Wunsch von den Augen ablesen zu können, damit ich mich hier rundum wohlfühle. „Wirklich, egal was?“, neckte ich ihn.

Er wurde ein wenig rot. Ich schätzte, er war so um Anfang fünfzig, gut gebaut und hatte schon leichte graue Schläfen, was ich bei Männern interessant finde.

„Unsere schiffseigene Sicherheit ist unter 117 zu erreichen. Wenn Sie Hilfe benötigen oder etwas sein sollte, dann lassen Sie mich direkt davon wissen. Sie ist im Übrigen bereits über ihre Anwesenheit an Deck informiert worden.“

Mit einem Lächeln und noch ein wenig Röte im Gesicht verabschiedete er sich von mir.

 

Beim Dinner im Britanniarestaurant stand sie auf einmal weinend vor mir. Ich hatte sie fast vergessen.

„Er ist nicht gekommen. Nur eine Mail hat er nach der Abfahrt mit folgendem Inhalt geschickt: Bin gestern versackt, habe verpennt, musste halt ohne mich fahren. Wirst bestimmt jemanden treffen, Baby!“

Sie tat mir unendlich leid. Was ist das nur für ein Idiot?

Es war ein hübsches und noch so braves Mädel und so etwas ließ er laufen? Ich nahm sie in den Arm, um sie zu trösten, wobei ich nicht nur ihren prallen festen Busen spürte, nein auch, das sie Alkohol zu sich genommen haben musste. „Komm setz dich zu uns“, forderte ich sie auf.

Ich ließ einen weiteren Stuhl an den Tisch stellen, was der Steward etwas mürrisch erledigte. Vivien hatte die normale Touristenklasse gebucht und Ihre Garderobe schien nicht Recht angemessen für den Kapitänstisch zu sein. Mir war die Ehre zuteil geworden, immer mit dem Kapitän an diesem zu speisen. Ohne mich wären es sechs Personen und die zählten bestimmt geschätzte fünfhundert Jahre!

„Iss bitte erstmal was Kleines.“

Es gab ein 4-Gänge-Menü mit Pekingente genauer gesagt: Streifen von Entenkruste in Peking-Fladen gewickelt mit Frühlingszwiebeln und einem köstlichen Dessert, ein riesiger Eisbecher, welcher ihr zu munden schien.

Sie begann das erste Mal etwas aufzutauen.

„Oh, cool, wie der schmeckt. Der ist richtig lecker, aber da ist ja Alkohol drin. Puh, jetzt bin ich bestimmt gleich betrunken. Ich werde mich dem nächsten Mann an den Hals werfen und der darf mich entjungfern. Schließlich war es so geplant. Nur nicht, dass es ein Fremder sein sollte“, dabei wurde sie schlagartig wieder traurig.

„Was hattet ihr euch ausgedacht?“

„Sorry, ich rede zu viel, aber das Eis hat es wirklich in sich. Ich habe doch schon die Begrüßungsflasche Sekt aus meinem Zimmer vor Wut ausgetrunken und nun das geile Eis hier.“

„Komm, lass uns ins Pub gehen. Dort können wir noch einen Aperitif zum Abschluss einnehmen.“

Man könnte denken, Vivien klammere sich hoffnungsvoll an mich. Sie nickte sofort und ihr Blick hellte sich auf. Sogar ein kleines Lächeln glaubte ich, zu erkennen. Es war leer im Pub. Am ersten Abend erkundeten die meisten Passagiere erstmal das Schiff.

Wir suchten eine gemütliche Ecke, wo wir uns auf eine grüne hochmoderne Cocktailcouch in Form einer Liege fläzten.

„So erzähl mal. Wie war das mit dem Entjungfern? Willst du mir etwa weismachen, dass du noch …?“

„Ja, leider.“ Sie schaute sich verstohlen um, ob auch niemand lauschte. „Ist das so schlimm mit achtzehn?“

Vivien sah mich verdutzt an. „Ich bin halt vom Lande. Es ergab sich bisher nicht.

Das heißt, Oskar, der Sohn vom Metzger, dieser Trottel, hätte es gern getan. Und natürlich unser Kaplan, so wie er mich immer ansah, ja sogar betatschte.“

„Der Kaplan?“

„Ja unser hochwürdiger Herr Pfarrer.

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Seitenaufrufe: 65 mal Aufgerufen Am 31. August 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Erotik, Kreuzfahrten, Liebe, Liebe unter Frauen, Personenschützer, Verführung, Zärtlichkeiten
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