Anschlag im Schauspielhaus

Anschlag im Schauspielhaus
Preis: 9,99 €
Autor:
Genre: Krimi & Thriller
Webseite: www.gatika.de
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch
ISBN: 9783734532474
Ein Anschlag mitten in der Premiere erschüttert das Schauspielhaus. Drei Tote 25 Verletzte und davon 8 Schwerverletzte sind zu beklagen. Auch Maras Schwester Ilona wird schwer verletzt. Mara kann das nur schwer verkraften. Wie konnte es dazu kommen? War es ein Terroranschlag? Wird es ein Bekennerschreiben geben? Oder war es ein Einzeltäter? Die Polizei steht vor einem Rätsel. Mara und Dan kommen wie durch ein Wunder mit dem Leben davon. Der Schock sitzt tief. Benno Tanner begeht Selbstmord. War er der Täter? Für Kommissar Beck tun sich mehr Fragen als Antworten auf. Captain Pepper wird um Hilfe gebeten, denn ein weiterer Mord ist geschehen. Was für eine Verbindung gibt es zwischen den USA und Deutschland?
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Ein ohrenbetäubender Knall ging durch das Schauspielhaus mitten in der Premiere. Requisiten flogen durch die Luft. Schreie waren zu hören, überall sah man Blut. Die Luft war durchtränkt von Brandgeruch und überall war Rauch.  Einige Schauspieler rannten eilig von der Bühne. Viele Zuschauer eilten zum Ausgang. Einige versuchten anderen zu helfen, wo sie nur konnten. Die Detonation kam aus der Richtung des rechten Bühnentors. Die Schreie des Entsetzens waren laut zu hören. Besonders tragisch war es für 3 Schauspieler, die sich nahe am rechten Bühneneingang befanden. Sie waren auf der Stelle tot. Das Bühnenbild wurde durch die Detonation so schwer beschädigt, dass sich ein Teil von den Seilen löste und auf die ersten Reihen der Zuschauer geschleudert wurden. Auch das seitliche Bühnentor wurde beschädigt.   Dan und Mara standen in der Ecke am linken Bühneneingang. Sie wollten die Wirkung ihres Bühnenbildes auf die Zuschauer beobachten. Von der Druckwelle wurden sie nach hinten an die Wand geschleudert und wurden vom Bühnenbild, das auf sie stürzte, verdeckt. Was sich als glücklichen Zufall erwies, denn diese Teile bewahrten sie vor größeren Schäden. Dan war benommen, als er wieder klar denken konnte, robbte er sich zu Mara. Was war das? Es war kein Schauspiel, wo Pyrotechnik eingesetzt wurde.  

Mara war immer noch nicht ganz von den Depressionen genesen, in die sie wegen ihrer Entführung immer wieder fiel. Mit einer Therapie versuchte sie es, in den Griff zu bekommen. Auch Bella ihre Hündin tat alles, damit sie das schlimme Erlebnis vergessen konnte. Sie machte mit Bella lange Spaziergänge, es tat beiden gut. Die kleine Hündin war ihr ein und alles. Wenn sie arbeiten ging, dann passte ihre Nachbarin auf Bella auf. Mara wollte nicht, dass sie so viele Stunden alleine war.  Und nun das. Sie hatte wieder furchtbare Angst. Sie zitterte am ganzen Körper.

Von Weitem hörte man schon die Sirenen der Feuerwehr und Polizei. Dan fragte Mara, ob sie verletzt sei und ob sie aufstehen konnte. Sie zogen sich gegenseitig hoch, und sahen, dass auf der Bühne genug Helfer waren, also versuchten sie, in den Zuschauerraum zu gelangen.  Als Mara einige Kulissenteile im Zuschauerraum sah, schrie sie: »Meine Schwester«, und sah Dan ängstlich an.«  Ilona war zum ersten Mal im Schauspielhaus. Mara zeigte ihr vor der Vorstellung die Werkstätten. Ilona war beeindruckt. Nein, so hätte sie sich die Arbeit ihrer Schwester nicht vorgestellt. Sie war erstaunt, wie man auf der Bühne Bäume aufstellt. Mara ermutigte Ilona, den dicken Baumstamm anzuheben. Ungläubig näherte sich Ilona dem Baumstamm. Sie konnte ihn ohne Mühe hochheben und sie musste Lachen. »Hey Mara, ich kann Bäume ausreißen.« Die Baumstämme hatten fast 1 m Durchmesser und Ilona konnte sie mit Leichtigkeit hochheben. »Aus was für einem Material bestehen sie, die Rinde fühlt sich wie Gummi an. Es sieht täuschend echt aus?«

Mara erklärte: »Die Bäume werden aus Styropor gefertigt und die Rinde ist aus einer dünnen Gummimasse, die gleichzeitig die Maserung der Rinde von Bäumen hat. Die Kleinen hier bleiben so, wenn größere Bäume benötigt werden, dann kommt noch ein Stahlträger rein.« Das alles fand Ilona sehr interessant.

»Du Mara glaubst du, dass es möglich wäre, mit meiner Schulklasse einmal hier herzukommen? Das würden die Kinder bestimmt ganz toll finden.«

»Aber sicher doch, hier werden oft Führungen gemacht. Ich sage dir Bescheid, wenn keine Aufführung ist, dann könnt ihr euch auch die Bühne ansehen.«

»Au ja, das wäre toll.« Ilona ging auf ihrem Platz in der ersten Reihe neben ihrem Freund Michael zurück. Er hatte kein Interesse hinter die Kulissen zu schauen. Nur ihr zuliebe ist er notgedrungen mitgegangen. Ein Fußballspiel wäre ihm lieber gewesen. Er wollte sich aber nicht schon wieder Krach mit Ilona einhandeln.  

Die Feuerwehr und Notärzte waren schon im Schauspielhaus und versorgten die Verletzten. Mara rannte wie von Sinnen zu ihrer Schwester Dan folgte ihr. Mara konnte sie zuerst nicht finden. So viele Menschen wurden verletzt. Dann sah sie Ilona auf einer Trage liegen. Blutverschmiert und sie hatte eine Halskrause an. An der linken Hand war sie dick verbunden. Mara eilte zu ihr. Ilona konnte sie nicht hören, da sie nicht bei Bewusstsein war. Mara rief immer wieder unter Tränen ihren Namen, aber sie bekam keine Antwort. Der Notarzt, der Ilona versorgte, schob Mara ganz sachte beiseite. Mara erwiderte aufgeregt, »Das ist meine Schwester.« Der Notarzt sah sie kurz an und meinte: »Ihre Schwester ist sehr schwer verletzt, wir müssen sie auf den schnellsten Weg ins Krankenhaus bringen.« Sie kommt in die Uniklinik. Und schon eilten sie mit ihr zum Ausgang. Mara sackte in sich zusammen und Dan fing sie auf. Er machte ein sehr ernstes Gesicht. Das Theater war voll von Sanitätern, Feuerwehr und nun auch der Polizei. Später wurden auch die drei Toten Schauspieler abgeholt und in die Gerichtsmedizin gebracht.

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Seitenaufrufe: 20 mal Aufgerufen Am 17. November 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Anschlag, Deutschland, Krimi, Mord, Schauspielhaus, Tote, USA
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