Angel Knights – Light behind Darkness

Angel Knights – Light behind Darkness
Preis: 12,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Kinder & Jugend
Webseite: http://bibisenta.wixsite.com/bianka-mertes
Erscheinungsjahr: 2017
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783745003956
Alle vierhundert Jahre versucht Satan, sich das Himmelreich zu erobern, worauf der Himmel ausgebildete »Angel Knights«, Engel, die noch menschliche Züge aufweisen können, zur Verteidigung aussendet. Doch dieses Mal bricht der Krieg völlig unerwartet, zweihundert Jahre vor der Zeit, aus. Er rekrutiert schließlich fünf Engelsanwärter, die sich ohnehin noch bewähren müssen, um ein vollständiger Engel zu werden. Nach einer kurzen Ausbildung werden diese fünf auf die Erde geschickt um das Tor der Hölle, vor dem Eintreffen der Dämonen zu versiegeln. Auf der Erde angekommen, stoßen sie im Park gleich auf Miley, die kurz zuvor ihre Mutter durch Selbstmord verloren hat und blindlings in den Park gelaufen ist. Die jungen Anwärter Jason, Mike, Peter, Luke und Ron schließen sich Miley an, die ihnen Unterschlupf gewährt, auch wenn sie nicht weiß, worauf sie sich einlässt.
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»Hast du jetzt genug geflirtet? Schließlich sind wir nicht hier, um Weiber aufzureißen.« Er trat ungeduldig von einem Bein aufs andere. Die restlichen konnten sich ein Lachen nicht verkneifen und hörten blitzartig auf, nachdem er einen bösen Blick über seine Schulter warf.
»Ja, schon klar, meinst du, das weiß ich nicht? Also ich bin Luke und wie ist dein werter Name?« Von den Argumenten unbeeindruckt, wandte er sich wieder Miley zu. Erneut richtete sich ihr Blick wieder auf sein schönes Anlitz.
»Miley. Ich heiße Miley«, bekam sie verdattert heraus.
»Und was macht ein hübsches Mädchen zu so später Stunde alleine und verweint hier in diesem Park? Das ist nicht gerade sicher», fügte er mahnend hinzu. Das musste er gerade sagen. Schließlich waren gerade sie es, die wie aus dem Nichts vor ihr erschienen waren. Und er nahm sich selbst heraus, ihr Vorwürfe zu machen. Er bereute seine Worte jetzt schon.
Wie von selbst schossen ihr die Erinnerungen der letzten Stunden durch den Kopf und ihr Herz verkrampfte sich erneut. Auf der Stelle öffneten sich die Pforten der Tränen. Schluchzend und mit wackeligen Beinen ließ sie sich wieder auf den nassen Boden sinken. Alle Gefühle kamen auf einen Schlag zurück. Miley fühlte sich wie ein Hund, den man gerade ins Tierheim verfrachtet hatte. Alleine gelassen und keiner wollte sie.
»Auch das noch«, zischte der andere Kerl. Luke sah verwirrt zu den anderen und wieder zurück. Mit dieser Situation war er überfordert. Er wusste nicht, wie er jetzt reagieren sollte oder ob es seine Schuld war. Er hasste es, Mädchen zum Weinen zu bringen. Zu allem Überfluss mischte sich jetzt Peter ein.
»Na, das hast du ja ganz toll hinbekommen«, stöhnte er, verdrehte genervt die Augen und ging auf Miley zu, um sich ihrer anzunehmen. Doch sie wollte weder von ihm, noch von den anderen etwas wissen. Tränenüberflutet sprang sie auf und rannte blind drauflos. Sie wollte alleine sein. Sich ihrem Schmerz und ihrer Trauer hingeben und alleine bewältigen.
»Klasse, die wird uns alle auffliegen lassen!« Mit einem Satz rannte Jason, der eben noch hinter Luke stand, los. Er hatte sich dieses Spiel lange genug mitangesehen. Manchmal war es eben an der Zeit, auch mal etwas härter durchzugreifen, als sich selbst zum Narren zu machen. Schnell holte er Miley ein.
»Hey, bleib stehen«, schrie er und versuchte, die noch immer rennende Miley am Arm zu fassen zu bekommen.
»Lass mich los. Was wollt ihr überhaupt von mir?«, brüllte sie wütend zurück und trat nach Jason, der sie mittlerweile am Arm ihres T-Shirts ergriffen hatte. Geschickt sprang er zur Seite.
»Jetzt beruhige dich endlich, ich will überhaupt nichts von dir. Ich will nur, dass du dich wieder beruhigst«, versicherte er ihr und zog sie zurück, verlor das Gleichgewicht und flog samt Miley in das mit Kies gefüllte Beet. Ungeschickt und ohne eine Möglichkeit es abzuwenden, landete sie auf Jason, der stöhnend zu Boden ging. Langsam hob sie den Kopf und rieb sich die Beule, die sich nach dem Aufprall gegen seine Schulter schon bildete. Doch beim Anblick der stechendblauen Augen, die geradewegs in ihre Seele zu blicken schienen, setzte ihr Herz einen kleinen Moment lang aus. Kurz darauf raste es wie wild.
Sie spürte, wie sich seine Körperwärme durch ihre nasse Kleidung auf ihrer Haut ausbreitete. Ihr Atem ging um ein vielfaches schneller.
Im ersten Moment blieb Jason stocksteif liegen und sah sie nur forschend an, bis er realisierte, in welch verzwickter Situation er sich gerade befand.
»Runter von mir«, schrie er die völlig überrumpelte Miley an. Stürmisch schob er sie von sich und atmete erst einmal tief ein, um sich wieder in den Griff zu bekommen. Als er aufstand und seine Kleidung abklopfte, rutschte die Kapuze von seinem Kopf. Miley erhaschte einen guten Blick auf das Gesamtbild seines Gesichtes. Die schulterlangen, dunklen Haare bildeten einen wunderschönen Kontrast zu den himmlisch blauen Augen. Sein Gesicht war makellos. Doch noch bevor sie sich in diesem Anblick verlieren konnte, kamen schon die anderen herbeigelaufen. Allesamt ohne Kopfbedeckung. Einer schöner als der andere. So stellte sie sich die Leute aus dem Himmel immer vor, als sie noch ein Kind war. Verdutzt mit offenem Mund, hockte sie noch immer auf dem Boden und sah erstaunt von einem zum anderen.
»Hör zu, wir wollen dir wirklich nichts tun. Wir sind aus einem ganz bestimmten Grund hier, den wir dir leider nicht erläutern können. Aber ich versichere dir, dir wird nichts geschehen.« Jetzt übernahm Luke wieder das Regiment. »Du warst halt nur zur falschen Zeit am falschen Ort«, sagte er freundlich lächelnd.
Miley kam langsam aus ihrem Schockzustand in die Wirklichkeit zurück. Und begriff, dass sie diese Kerle mit offenem Mund anstarrte. Fehlte nur noch, dass sie sabberte. Schnell versuchte sie, sich wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 13 mal Aufgerufen Am 3. Oktober 2017 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Action, Angel, Dämonen, Engel, Fantasy, Hölle, Nephelin, Satan
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