A Touch of Jasmin – Verborgen

A Touch of Jasmin – Verborgen
Preis: 1,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Erotik
Webseite: www.tanitahartwell.com
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als E-Book
ISBN: 9783738007428
A Touch of Jasmin, Verborgen - Tanita Hartwell - Jasmin verliebt sich in den charismatischen Star-Architekten Mason Stone. Er wünscht sich, dass sie ihn sexuell dominiert. Sie bricht die Beziehung ab. Doch sie kommt nicht von ihm los und setzt alles daran, ihm seine erotischen Fantasien zu erfüllen. Die bezaubernde Jasmin arbeitet als Masseuse im Grandhotel. Dort lernt sie den attraktiven und charismatischen Star-Architekten Mason Stone kennen. Sie hofft, in ihm die große Liebe gefunden zu haben, und eine leidenschaftliche Romanze nimmt ihren Lauf. Als er ihr gesteht, dass er sexuell dominiert werden will, bricht sie sofort die Beziehung ab. Doch kann sie ihn vergessen? Sie fährt zu ihrer besten Freundin Marie nach Amsterdam. Dort lernt sie die professionelle Domina Rebecca kennen, die sie überzeugt, Mason nicht aufzugeben. Jasmin nimmt wieder Kontakt zu ihm auf, und er erweist sich als große Stütze, als jemand in ihrer Familie schwer erkrankt. Auch im Alltag erweist er sich als der Mann, von dem sie immer geträumt hat... Doch bald trennen sich ihre Wege wieder, denn durch seinen Beruf ist der international gefragte Architekt viel auf Reisen... Jasmin fragt sich in den Phasen des Alleinseins, ob sie ihm genügt, als Mensch, als Frau und in sexueller Hinsicht. Kann Jasmin über ihren Schatten springen und gibt der Liebe eine Chance? Ist es ihr möglich, die erotischen Wünsche von Mason zu erfüllen? Dies ist der erste Teil der "A Touch of Jasmin" -Trilogie - Verborgen -
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Leseprobe

1.Kapitel   Ein Hauch

Ein viel zu heißer Spätsommertag hatte die Stadt in eine Sauna verwandelt. Eine drückende, schwüle Hitze kroch durch die Straßen und engen Gassen. Die Männer waren zu erschöpft, ihre gierigen Blicke an die Beine und Hintern der jungen Mädchen zu heften, die in knallengen Hotpants durch die Stadt liefen. Der Abend versprach Abkühlung, graue Gewitterwolken und Donner in der Ferne kündigten einen erfrischenden Regenschauer an.

Endlich Feierabend! Ich freute mich auf ein kühles Getränk und eine Dusche.  Mit müden Füßen schlurfte ich in die Umkleidekabine, steckte den Schlüssel in den Spind und wollte meine private Kleidung herausholen, als mein Chef an die Türe klopfte.

„Was willst du, Rainer?“, fragte ich unwirsch.

„Jasmin“,  sagte er keuchend,  „du musst mir einen Gefallen tun! Ein Gast möchte unbedingt noch eine Massage in seiner Suite.“

„Sag ihm, es ist keine Masseuse mehr im Einsatz.“

„Kannst du nicht eine Ausnahme machen?“

„Rainer, ich bin müde und will nach Hause. Ich hatte einen anstrengenden Tag.“

„Bitte … die Hotelleitung macht sonst Ärger. VIP aus den Staaten.“

Ich seufzte, packte einige Sachen zusammen, verstaute Handtücher und Massageöle in einer Tasche, holte die transportable Massageliege. Ein Gast aus den Staaten,  –  meistens gaben diese Kunden ein großzügiges Trinkgeld, eine kleine Finanzspritze könnte nicht schaden. Trotzdem, innerlich verfluchte ich die ach-so-wichtigen-Personen, die meinten, so mit anderen Menschen umspringen zu können, nur weil sie vermögend waren. Womöglich wollte der gute Mann zu dieser späten Stunde noch eine Massage mit „Happy End“…  Ich grinste, nein, nein, so was gab es hier nicht, da musste sich der feine Herr schon in ein Etablissement der anderen Art begeben.

Rainer half mir beim Packen. „Du bist ein Schatz. Dein Kunde heißt Mr. Stone, er residiert in der Deluxe-Suite.“

Ich machte mich auf den Weg nach der Very Important Person und drückte auf den Knopf des Aufzugs, der mich mit leisem Surren in die siebte Etage beförderte.

„Ihre bestellte Massage.“ Ich klopfte an die Zimmertür.

„Einen Moment.“  Ein hünenhafter Mann lugte durch den Türspalt.

„Guten Abend, Sir. –  Sie hatten eine Massage bestellt?“

„Das ist richtig.“  Er taxierte mich  und zog die Augenbrauen hoch.

Dies störte mich nicht weiter, denn ich war es gewöhnt, von Kunden in Augenschein genommen zu werden, was meine Qualitäten als Masseuse betraf. Viele trauten mir aufgrund meiner zierlichen Statur wohl keine ausreichend kräftige Massage zu. Ich schenkte meinem Gegenüber deshalb ein selbstsicheres, amüsiertes Lächeln.

„Mr. Stone ist gerade noch unter die Dusche. Ich bin Werner, sein Bodyguard.“ Der Hüne gab die Tür frei und machte eine einladende Handbewegung.

Auch das noch, es wurde immer später. Hoffentlich duschte er wenigstens kalt. „Kein Problem“, erwiderte ich höflich und professionell, wie ich es laut Anweisung der Hoteldirektion tun musste.  Mit gekonnten Bewegungen baute ich unter den strengen Augen des Leibwächters die Massageliege auf.

Ich stellte mich in Erwartung meines Kunden mit hinter dem Rücken verschränkten Armen daneben, doch Werner bot mir einen Platz auf einem der bequemen, samtbezogenen Sessel an. Ich nickte dankbar und ließ mich regelrecht in das weiche Polster hineinfallen. Unerwartet trat er näher zu mir heran und hielt mir eine Schachtel Pralinen entgegen.

„Kosten Sie! Dies sind die besten Champagnertrüffel der Welt.“

„Oh, danke.“ Welch süße Aufmerksamkeit! Ich nahm einen Trüffel und ließ ihn im Mund zerschmelzen, bis er eine köstliche Marc de Champagne Füllung freigab. Ich liebte feine Schokolade und war Stammkundin in der Confiserie, aus der das edle Naschwerk stammte. Meine feinen Geschmacksknospen ertasteten die Nuancen, die diese Pralinen so außergewöhnlich machten  –  zartschmelzend und sehr intensiv.

Der Hüne öffnete die Türe der Minibar. „Darf ich Ihnen  etwas zu trinken anbieten?“

Ich war sehr angetan von seiner Höflichkeit, ihm war es offensichtlich peinlich, dass ich noch länger warten musste. „Ein Tonic Water bitte.“

Er setzte den Öffner an den Flaschenhals, mit einem Zischen ergab sich das köstliche prickelnde Getränk und floss perlend ins Glas. Es war mir willkommen wie Champagner. „Danke, sehr aufmerksam von Ihnen.“ Das Tonic rann kühl und leicht bitter meine Kehle hinunter und erfrischte meine müden Sinne. Leider neutralisierte es auch den Geschmack der Schokolade, der sich so angenehm auf meine Zunge gelegt hatte. Der Leibwächter balancierte die Pralinenschachtel auf seiner riesigen Hand galant in meine Richtung, damit ich die nächste Köstlichkeit probieren konnte. Ich nahm mir einen mit Puderzucker bestäubten Vollmilch-Trüffel.

Endlich kam Mr. Stone aus dem Badezimmer, ein Badetuch um die Hüften, mit einem anderen rubbelte er sich kräftig die Haare trocken. „Es ist leider ein bisschen spät geworden“, sagte die tiefe, etwas raue Stimme unter dem Handtuch.

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Seitenaufrufe: 164 mal Aufgerufen Am 29. März 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: BDSM, Dominanz, Erotik, Fetisch, Leidenschaft, Liebe, Lustschmerz, Ratgeber, Sex, SM
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