10 Shades of Berlin. Was Sie in der Hauptstadt niemals tun sollten

10 Shades of Berlin. Was Sie in der Hauptstadt niemals tun sollten
Preis: 0,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Humor
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als E-Book
Die Berliner sind - um es vorsichtig auszudrücken - manchmal etwas eigen. Direkter gesagt: Sie neigen zur Gemeingefährlichkeit. Und sie können den unbedarften Besucher in den Wahnsinn treiben. Mit dieser kleinen Überlebensfibel jedoch können Touristen ihren Berlin-Besuch heil überstehen ...
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Leseprobe

7. Kein Wort zu den Hunden!

Keine Überlebensfibel für Berlin, in der nicht auch das dramatische Kapitel Hunde vorkommen muss. Ein Quell ewiger Gefahren.

Schimpfen Sie nicht über die Hunde! Kümmern Sie sich nicht um die Hunde! Begeben Sie sich nicht unnötig in Gefahr! Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin bekanntlich um.

Bei ihren Hunden verstehen die Berliner nämlich keinen Spaß.

So wie den Indianern bestimmte Kräuter heilig sind oder den Indern die Kühe, sind es in Berlin eben Hunde.

Hunde dürfen in Berlin grundsätzlich alles! Und wenn Bello gegen ihr Auto pinkelt, dann wird Bello schon wissen, was er tut. Und wenn Hasso Ihnen direkt vor die Tür Ihres Hotels scheißt, dann wird Hasso schon seine Gründe dafür haben.

Es ist nun einmal so: Hunde dürfen in Berlin alles! Je eher Sie das verstehen, desto besser ist es für Sie und für Ihre Gesundheit. Rennen Sie also nicht gegen Windmühlenflügel, akzeptieren Sie die Realität.

Wenn Sie sich zum Beispiel lautstark beschweren – nur, weil ein Boxer oder ein Pitbull ein bisschen an ihren Waden herum beißt, dann haben Sie selber Schuld. Kümmern Sie sich einfach nicht darum! Das geht Sie doch gar nichts an!

Als ich jüngst einen Berliner besuchte, sprang mich aus dem Hinterhalt ein Dobermann an und verbiss sich in meinem Anzugärmel.

Sein Herrchen stand direkt daneben und konnte sich vor Stolz kaum einkriegen: Det is Attila. Der will nur schpieln.

Ich überließ Attila mein Jackett, damit er es knurrend in Fetzen reißen konnte und sein Herrchen konnte sich an dem Anblick gar nicht satt sehen: Ja, is n feina Hund, is n janz lehrreicher, mein Attila. Und es klang ein bisschen, wie: Nächstes Jahr schicken wir ihn nach Harvard …

Bewertung: 3.3 von 5 (3 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 39 mal Aufgerufen Am 24. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Berlin, der Berliner an sich, Humor, Lachen, lustig, Reiseführer, witzig
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