Autoren-Fragebogen von Eric Fisher

Mein Sachgebiet: Romantik

Fragebogen:

1. Welche Romanfigur in der Literatur hättest Du selbst gerne erfunden?

Miss Marple. Ich hätte sie allerdings so gestaltet, wie Margaret Rutherford sie dargestellt hat. Sie ist ja eigentlich das Gegenteil der literarischen Miss Marple gewesen.
Ansonsten Hercule Poirot oder Father Brown … ich liebe diese neugierigen Nasen.

2. Deine Lieblingsautoren?

Franziska Erhard,
Lori Nelson Spielman,
Mhairi McFarlane,
Ken Follett

Auf einem besonderen Platz, den niemals ein anderer Autor einnehmen wird, ist Gordon Merrick. Seine „Ein Fall von Liebe“-Trilogie hat mich vor vielen Jahren erst zum Lesen gebracht. Ihm verdanke ich meine Liebe zur Literatur.

3. Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?

Das wechselt ja ständig. Ich lese nicht schnell, aber viel 🙂
„Brennende Träume“ von Alina Stoica habe ich vor einigen Tagen beendet. Ein sehr gutes Buch.

Ich möchte aber gerne auf meine Website verweisen, ich hoffe, dass das in Ordnung ist, auf der ein Link zu meinen Rezensionen zu finden ist. Da kann man immer sehen, was ich zuletzt gelesen habe, aktuell lese und danach lesen werde.

4. Dein Lieblingsbuch in der Kindheit?

„Muck, der Wichtel“ – ach, was habe ich diese Bücher geliebt und viele Jahre habe ich danach gesucht. Über einen Beitrag bei Facebook bin ich dann endlich fündig geworden.

5. Welche Romanfigur wärst Du gerne und warum?

Ich wäre gerne einer der Protagonisten meiner Bücher, denn als Autor, ob bewusst oder unbewusst, lässt man seine Protagonisten Leben leben, Dinge erleben, wonach man sich selbst sehnt, worauf man hofft, was man sich wünscht oder erträumt. Mir geht es so.
Nun ja, einmal Hercule Poirot sein? Das wäre auch nicht schlecht 🙂

6. Welche drei Bücher würdest Du auf die einsame Insel mitnehmen?

– Jojo Moyes „Ein ganz neues Leben“
– Susanna Ernst „Deine Seele in mir“
– Cecilia Ahern „Das Jahr, in dem ich dich traf“

Alle drei Bücher möchte ich gerne lesen. Es sind noch viele mehr auf meiner Liste, aber vielleicht verkürzen sie mir ja die langweilige Zeit auf der einsamen Insel. Gerade Susanna Ernst und Cecilia Ahern kenne ich noch nicht und ich lasse mich gerne überraschen.

7. Andere gehen morgens ins Büro oder in den Betrieb – Wie fängt bei Dir ein Arbeitstag an?

Ohne Kaffee läuft bei mir gar nichts. Ich fahre also den Rechner hoch und der Zeit mache ich mir meinen ersten Becher Kaffee. Wenn der fertig ist, ist auch der PC bereit. Dann öffne ich das Manuskript meines aktuellen Projekts und fange an zu schreiben.

Erst dann, wenn das Manuskript offen ist, ich wenigstens gelesen habe, was ich am Abend zuvor verzapft habe, beantworte ich evtl. E-Mails oder schaue nach, was bei Facebook los ist.

8. Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Eric Fisher ist mein Pseudonym. Mit meinem „richtigen“ Namen habe ich 2013 einen Lebensratgeber herausgebracht, der auch bei einem Verlag untergekommen ist. Das war die Geburt für mich als Autor (ich hatte sechs Jahre zuvor bereit seinen spirituellen Roman veröffentlicht, aber … na ja, ich war jung und brauchte das Geld, den lasse ich also mal außen vor. Vielleicht erscheint er eines Tages überarbeitet noch einmal).

Dann sah ich immer wieder eine Geschichte in meinen Gedanken. Es war wie ein Film. Irgendwann fing ich an, aufzuschreiben, was in diesem Film passierte. So entstand „Ein Fall von Sehnsucht“. Der nächste Band „Ein Fall von Abenteuer“ ist genauso entstanden. Im Prinzip sind es die Bücher zum Film (in meinem Kopf). Und es bringt mir Spaß, diese Geschichten zu schreiben. Damit habe ich eine Erfüllung gefunden. Erst als Eric Fisher fühle ich mich wirklich wie ein Schriftsteller.

9. Hast Du beim Schreiben bestimmte Rituale?

Nein, eigentlich nicht. Es gibt nur einige Szenen, die ich wie ein Theaterstück nachspiele. Da geht es dann darum, dass ich mich selbst beobachte, wie ich reagiere.
Wenn z. B. er ihr etwas schenkt, dann stehe ich auf und spiele die Szene nach. Wie rede ich? Was sage ich? Wie bewege ich mich oder welche Gesten mache ich?
Aber bestimmte Rituale, dass ich mir meinetwegen eine Kerze anzünde, einen Zylinder aufsetze oder die Socken auf links drehe … nein, die gibt es nicht.

10. Besitzt Du so etwas wie ein Maskottchen/Talisman, das/der Dich beim Schreiben „begleitet“?

Ähm … ja!? Meine Mutter. Gilt das als Maskottchen oder Talisman? Wenn ein Kapitel fertig ist, hört sie es sich an und teilt mir ihre Meinung mit.
Sie weiß, wie wichtig mir ehrliches Feedback ist und darum sagt sie auch offen und ehrlich, wenn ihr etwas nicht gefällt. Aber sie inspiriert mich auch für neue Ideen oder Handlungen.

11. Sammelst Du Bücher zu bestimmten Themen? Wenn ja, zu welchen?

Sammeln ist nicht der richtige Ausdruck dafür bei mir. Die meisten Bücher sind im spirituellen/esoterischen Bereich angesiedelt. Das hat aber nichts mit Sammeln zu tun, glaube ich. Wegwerfen oder weggeben kann ich die aber nicht. Da bin ich – ganz ehrlich – ein Buch-Messi 🙂

12. Wie viele Bücher liest Du im Monat ungefähr?

Ein Buch, vielleicht zwei, wenn ich parallel lese. Gerne würde ich mehr lesen, aber das schaffe ich leider nicht.

13. Welchen Autor möchtest Du ganz persönlich empfehlen?

Ich lasse mal die bekannten Autoren weg, denn ich habe in den letzten Monaten viele Autoren kennenlernen dürfen, die mich wirklich begeistert haben.

– Allen voran Franziska Erhard, sie ist die erste Autorin überhaupt, von der ich sämtliche Werke gelesen habe. Sie hat vor einiger Zeit den dritten Band ihrer „Alles nur …“-Reihe veröffentlicht.
– Alina Stoica kann ich auch sehr empfehlen. „Brennende Träume“ hat mich in den letzten Wochen begleitet und sehr begeistert.
– Marion Hoffmann hat zwei ganz tolle Bücher mit Kindersprüchen geschrieben: „Kindermund“ und „Kindermund 2“. Sie sind köstlich.
– Susann Blum war im Prinzip die erste SelfPublisherin, deren Buch „Elly Kaltbach“ ich gelesen habe. Und ich war und bin von dieser Geschichte begeistert.

14. Kannst Du Bücher wegwerfen?

Nein!!! Allein der Gedanke daran fühlt sich an, als würde ich mir ein Stück Seele rausreißen. Das geht nicht, wirklich … eine schlimme Vorstellung 🙂

15. Welches Buch hat Dich besonders geprägt?

Es gibt zu viele Bücher, die mich geprägt haben, um sie hier aufzulisten. Die „Ein Fall von Liebe“-Trilogie von Gordon Merrick hat mich allerdings erst zu Büchern hingeführt. Dank ihm lese ich, dank ihm weiß ich, was das geschriebene Wort in einem Leser bewirken kann. Ich liebe es, Bücher zu lesen und zu schreiben, dank Gordon Merrick.

16. Als E-Book oder in gedruckter Form?

Bezogen auf Frage 15? Dann die gedruckte Form. Ich glaube, dass es zu der Zeit noch gar keine E-Books gab 🙂

17. Was tust Du am liebsten an einem freien Nachmittag?

Abtauchen – in eine andere Welt, in eine Geschichte, die jemand erschaffen hat. Oder ganz einfach: lesen.

18. Welche magische Gabe würdest Du gerne besitzen?

Kompliziert und tiefgründig: Zeitreisen
Einfach und unkompliziert: Telekinese

19. Was schätzen deine Freunde am meisten an Dir?

Meine Ruhe. Manchmal sind sie sogar genervt davon, weil ich auch in Situationen ruhig bleibe, wo es eigentlich unmöglich ist.
Außerdem, dass sie mir vertrauen können.

20. Deine Lieblingsmusik?

(Alte) Schlager, Oldies, Evergreens. Ich stehe einfach darauf und kann mit den modernen Schlagern und anderer moderner Musik nur wenig anfangen.
Wobei ich gestehen muss, dass es auch darunter einiges gibt, was mir gefällt: z.B. Clueso, Revolverheld, Cro, u.a.

21. Dein Leibgericht? Dein Lieblingsgetränk?

Leibgericht: Omas Petersilienkartoffeln. Zuletzt gegessen so ca. 1990/91. Niemand weiß, wie sie die gemacht hat, aber demnächst werde ich ein Rezept ausprobieren und vielleicht bekomme ich es ja so hin, wie meine liebe Oma, die übrigens meine Namensgeberin war (Eric Fisher ist eine Hommage an sie, an Erika Fischer).

Lieblingsgetränk: Wasser, Kaffee … langweilig, oder? 🙂

22. Was wolltest Du als Kind „mal später werden“?

Butler! Wirklich … ich wollte Butler werden, so, wie man sie in den englischen Filmen sieht. Ich liebte die Serie „Mr. Belvedere“.
Danach wollte ich Bestsellerautor werden, was auch noch aktuell ist und parallel dazu Millionär. Ebenso aktuell.

23. Dein Lebensmotto?

„Von frühester Kindheit, wo man froh lacht, verfolgt mich dieser Ausspruch magisch: Man nehme ernst, nur das, was froh macht, das Ernste aber niemals tragisch.“ [Heinz Erhardt]

24. Dein nächstes Ziel?

Glücklich sein und sorgenfrei. Das ist mein Ziel.
Aber es ich auch mein Ziel, einmal das Gefühl kennenlernen zu dürfen, wie es ist, als Autor gesehen zu werden. Damit meine ich, dass man meine Bücher findet, sie liest, sich entführen lässt in eine Geschichte. Das möchte ich erleben, dass die Leserinnen und Leser mir einen Namen geben. Ja, ich weiß, ich habe einen Namen … ich meine, dass sie mich einfach kennen, meine Bücher kennen.
Ich muss kein Nicholas Sparks werden, aber schön wäre es, da muss ich ehrlich sein. Ich wünsche mir einfach Erfolg und viele zufriedene Leser/innen.

25. Welchen Rat gibst Du den „jungen“ Autoren mit auf den Weg?

Gebt nicht auf! Lasst euch nicht von Absagen, Kritik, Inspirationsflauten, mangelnden Verkaufszahlen und dem ganzen Negativen, was euch begegnet, unterkriegen. Macht weiter, wenn es das ist, was ihr machen möchtet.

Rainer Maria Rilke schrieb in seinem Buch „Briefe an einen jungen Dichter“ (1929): „Wenn du frühmorgens aufwachst, und du kannst an nichts anderes als ans Schreiben denken, dann bist du ein Schriftsteller.“

Halte durch!


Möchtest du mehr über Eric Fisher erfahren?

Webseite: http://www.ericfisher.de

Facebook-Seite: https://www.facebook.com/EricFisherAutor/

Eric Fisher beantwortete diesen Fragebogen am 24. November 2017.

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