Autoren-Fragebogen von Charlotte Schroeter

Mein Sachgebiet: historische Romane mit Regionalbezug

Fragebogen:

1. Welche Romanfigur in der Literatur hättest Du selbst gerne erfunden?

Hercule Poirot – ich liebe seine Überheblichkeit und seinen Schnurrbart.

2. Deine Lieblingsautoren?

Agatha Christie, John Saul, John Galsworthy

3. Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?

Die Verfluchten von Joyce Carol Oates

4. Dein Lieblingsbuch in der Kindheit?

Vom Winde verweht

5. Welche Romanfigur wärst Du gerne und warum?

Ich wäre gern Scarlett O´Hara, schon beim Lesen möchte man ihr zuschreien: ,,Nimm Rhett Butler!!!“

6. Welche drei Bücher würdest Du auf die einsame Insel mitnehmen?

Die Forsyte Saga von John Galsworthy, Dracula von Bram Stoker und der kalte Hauch des Flieders von Judith Hawkes

7. Andere gehen morgens ins Büro oder in den Betrieb – Wie fängt bei Dir ein Arbeitstag an?

Mit einer Tasse Kakao und dem Hochfahren meines Laptops.

8. Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe schon seitdem ich schreiben kann. Während meiner Schulzeit wurde ich wegen meiner Lesewut sehr gehänselt, beim Schreiben konnte ich mich in meine eigene Welt flüchten.

9. Hast Du beim Schreiben bestimmte Rituale?

Ich lege immer ein flauschiges Federkissen griffbereit, während ich nachdenke, zupfe ich dann Federn aus dem Kissen – sehr zum Leidwesen meiner Mitmenschen, die sich in meinem Arbeitszimmer fühlen wie in einem Hühnerstall.

10. Besitzt Du so etwas wie ein Maskottchen/Talisman, das/der Dich beim Schreiben „begleitet“?

Meinen Hund Snoop. Er ist ein kleiner Shih – Tzu, den ich vor drei Jahren durch eine Tierschutzorganisation erhalten habe.

11. Sammelst Du Bücher zu bestimmten Themen? Wenn ja, zu welchen?

Ich besitze umfangreiche Literatur zu den Themen russische Geschichte, Habsburger, Titanic, Parapsychologie und Vampirologie und sammle stetig weiter.

12. Wie viele Bücher liest Du im Monat ungefähr?

ca 6 bis 8, je nachdem wieviel ich arbeiten muss.

13. Welchen Autor möchtest Du ganz persönlich empfehlen?

Marie Louise Fischer. Klar, viele ihrer Bücher sind der Trivialliteratur zuzuordenen, doch ihre Roman – Reihen ,,Die Weigands“ und ,,Die Deinhartings“ sind höchst anspruchsvolle und eindrucksvoll recherchierte historische Romane.

14. Kannst Du Bücher wegwerfen?

Ich habe noch nie ein Buch weggeworfen. Zum Glück habe ich ein großes Arbeitszimmer, in dem genug PLatz für meine inzwischen etwa 1000 Bücher ist.

15. Welches Buch hat Dich besonders geprägt?

,,Die Romanows – das letzte Kapitel“ von Robert K. Massie. Die eindrucksvollen Schilderungen der Ermodrung der letzten Zarenfamilie ließen mich als Teenager viele Nächte nicht schlafen. Dadurch wurde mein Interesse an russischer Geschichte geweckt.

16. Als E-Book oder in gedruckter Form?

Ich habe noch nie ein E – Book gelesen. Da bin ich sehr konservativ.

17. Was tust Du am liebsten an einem freien Nachmittag?

Lesen 😉

18. Welche magische Gabe würdest Du gerne besitzen?

Ich würde mich gern unsichtbar machen können. So könnte ich durch Beobachten Studien innerhalb der Gesellschaft machen und die Menschen so erleben, wie sie wirklich sind, ohne sich zu verstellen. Mh… Ist das schon eine Form von Voyeurismus?

19. Was schätzen deine Freunde am meisten an Dir?

Meine Zuverlässigkeit

20. Deine Lieblingsmusik?

Ich höre sehr gerne Musicals, besonders ,,Elisabeth“ und ,,Tanz der Vampire“, mag aber auch Nickelback und Sister Hazel.

21. Dein Leibgericht? Dein Lieblingsgetränk?

Lieder liebe ich Kohlenhydrate. Nudeln, Brot, Reis… als Ausgleich trinke ich nur Mineralwasser, wenn ich auch Malzbier vorziehen würde.

22. Was wolltest Du als Kind „mal später werden“?

Laut meiner Mutter schwankte ich einige Zeit zwischen Eisverkäuferin und Apothekerin. Relativ früh hatte ich aber auch den Beruf ,,Schriftstellerin“ auf meiner Liste.

23. Dein Lebensmotto?

La Vie en Rose.

24. Dein nächstes Ziel?

Ich schreibe derzeit am 3. Teil meiner Geseke – Trilogie, danach möchte ich gern in einem Roman berühmte Spukfällen behandeln.

25. Welchen Rat gibst Du den „jungen“ Autoren mit auf den Weg?

Ich zähle mich ja selbst noch als junge Autorin und weiß natürlich, wie schwer man es als Newcomer auf dem Buchmarkt hat. Mein Rat: Nicht aufgeben. Klar, es werden Absagen kommen, besonders von den großen und begehrten Verlagen, doch das sagt nicht unbedingt etwas über das Talent des Schriftstellers aus. Bemüht Euch weiter und sucht Euch eine Nische, in der ihr eine Leserschaft findet.


Möchtest du mehr über Charlotte Schroeter erfahren?

Webseite: http://charlotte-schroeter.de/

Facebook-Seite: https://www.facebook.com/Gerstenberghaus/

Charlotte Schroeter beantwortete diesen Fragebogen am 6. August 2016.

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